Appenzell Ausserrhoden

Elternbildung vernetzt sich

Die Leiterinnen des Netzwerks Elternbildung, Claudia Bischofberger (links) und Barbara Frischknecht, informierten über ihre Arbeit.
16.05.2012

Erstmals trafen sich diese Woche rund 30 Vertreterinnen und Vertreter privater und öffentlicher Anbieter von Elternbildung im Schulhaus Langelen in Herisau. Die Leiterinnen des neuen kantonalen Netzwerks Elternbildung informierten über ihre Arbeit und ermöglichten den Teilnehmenden ein Kennenlernen.

Seit Januar läuft der Betrieb von 'Netzwerk Elternbildung'. Die Leiterinnen Claudia Bischofberger und Barbara Frischknecht haben in Appenzell Ausserrhoden nach Adressen von Anbietern und Trägerschaften von Elternbildungsangeboten gesucht, eine Datenbank erstellt und schliesslich diese Woche zum ersten Vernetzungstreffen eingeladen. Den zwei Leiterinnen wurde in dieser Startphase rasch klar, dass für die Bekanntmachung der Elternbildung noch viel Aufbau- und Öffentlichkeitsarbeit nötigt ist. Es sei daher unerlässlich, dass sich die Beteiligten im Kanton kennen und vernetzen können.

Elternbildungskalender als Kernstück der Öffentlichkeitsarbeit
Die Elternbildung vermittelt Erziehenden Kenntnisse und Fähigkeiten, welche die Erziehungskompetenz fördern und stärken. Doch wie erfahren Eltern von diesen Angeboten? Im September wird erstmals der Elternbildungskalender für Appenzell Ausserrhoden erscheinen. Darin werden Angebote aufgenommen, die in den Monaten Oktober 2012 bis März 2013 stattfinden. Doch nicht alle Angebote werden aufgenommen, wie Claudia Bischofberger erläutert. Der Kanton gibt Qualitätsrichtlinien vor, wonach die Kurse beispielsweise in Appenzell Ausserrhoden stattfinden und einen Bildungsanteil ausweisen müssen. Die Eltern erwartet ein attraktiver Kalender, der mit dem Schulblatt „Schulaktiv“ versandt wird und auf ein vielfältiges Angebot in den Bereichen Erziehung und Familienleben aufmerksam macht.

Visionen für ein lebendiges Netzwerk
Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Schule, Präventionsstellen, Spielgruppen sowie zahlreiche private Anbieter nutzten diese Woche die gebotene Plattform, ihre Ideen, Fragen und Wünsche anzubringen. So wird für nächstes Jahr ein weiteres Netzwerktreffen mit einem fachlichen Input geplant. Zentral scheint den Anwesenden, die Lehrkräfte mit ins Boot zu holen und für die Elternbildung zu sensibilisieren. Zudem wird der Aufbau einer Datenbank mit qualifizierten Referentinnen und Referenten begrüsst. "Die engagierten Voten und die angeregte Diskussion am Anlass zeugten vom Interesse und der Wichtigkeit des Themas", so Barbara Frischknecht. Für sie bedeutet dies auch eine breite Unterstützung für die koordinative Arbeit des Netzwerks.

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