„JETZT UMSTEIGEN“ vom Ausserrhoder Regierungsrat behandelt
03.03.2011Der Aussserrhoder Regierungsrat hat an seiner letzten Sitzung die Petition „JETZT UMSTEIGEN“ der Vorderländer SP behandelt. Die Unterzeichnenden wünschen den Erhalt der ÖV-Linien sowie ein noch attraktiveres ÖV-Angebot im Appenzeller Vorderland.
Die Sozialdemokratische Partei Vorderland hat sich im Januar mit der Petition „JETZT UMSTEIGEN“ an den Ausserrhoder Regierungsrat gewandt. 842 Personen wünschen, dass die Postautolinien und die zwei Bergbahnen im Appenzeller Vorderland erhalten bleiben und bekunden ihr Interesse an einer vermehrten Benutzung des öffentlichen Verkehrs - bei einem noch attraktiveren Angebot.
Der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden hat das Anliegen an seiner letzten Sitzung behandelt. Er freut sich über den Einsatz der Petitionäre für den regionalen öffentlichen Verkehr. Dem Regierungsrat ist es ebenfalls wichtig, ein attraktives ÖV-Angebot sicherzustellen; denn es leistet einen wichtigen und nachhaltigen Beitrag zur Stärkung des kantonalen Wirtschafts- und Wohnraumes.
In den letzten Jahren ist das ÖV-Angebot im gesamten Kanton erheblich ausgebaut worden. So brachten die letzten zwei Fahrplanwechsel beachtliche Vorteile mit sich. Dennoch zeigt das kürzlich erschienene und vom Kantonsrat genehmigte "Leitbild/Konzept öffentlicher Regionalverkehr" klar auf: Es gibt insbesondere im Vorderland ÖV-Linien, die den Kostendeckungsgrad und/oder die geforderte Auslastung nicht erreichen.
Ziel: optimieren und verbessern
Die im Leitbild/Konzept aufgeführten Massnahmen werden nun bearbeitet. So wird unter anderem eine gesamthafte Überprüfung des ÖV-Angebotes im Kanton, auch im Vorderland, an die Hand genommen. Dabei wird speziell auf die sich ändernden Bahnfahrpläne (S-Bahn St. Gallen 2013), neue Erschliessungsgebiete sowie die Optimierung aus Kosten- /Nutzensicht geachtet. Die Gemeinden werden bei allfälligen Veränderungen frühzeitig miteinbezogen.
Ziel ist es, mit der Überprüfung das heutige Angebot zu optimieren und zu verbessern. Denn der Regierungsrat beabsichtigt nicht Linien aufzuheben, sondern das Angebot bedarfsgerecht und betriebswirtschaftlich sinnvoll zu gestalten.

