Appenzell Ausserrhoden

Kriminalstatistik 2011

30.03.2012

Mit 2'509 erfassten Straftaten im Jahr 2011 liegt die Gesamtkriminalität in Appenzell-Außerrhoden 12% unter jener von 2010, mit damals 2'810 Straftaten. Die Anzahl der Delikte nach Schweizerischem Strafgesetzbuch (StGB) blieb mit 2'113 Straf-taten in etwa konstant (-2%). Ein markanter Rückgang erfolgte bei den Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz. Die Aufklärungsquote konnte um 5% gesteigert wer-den und liegt im Vergleich zur nationalen Statistik (26,5%) bei hohen 66%.

Die Kriminalitätsbelastung in Appenzell-Außerrhoden bewegt sich auf tiefem Niveau. Gegenüber dem schwei-zerischen Mittel von 71,1 beträgt das Verhältnis der Anzahl Delikte pro 1'000 Einwohner in Appenzell-Außer-rhoden 39,9. In der Gesamttendenz erfuhren nur einzelne Delikte eine Zunahme. Erwähnenswert in diesem Zusammenhang sind Tätlichkeiten, Betrüge sowie Konkurs- und Betreibungsdelikte.

Im vergangenen Jahr hat die Kantonspolizei Appenzell-Außerrhoden 2'509 Straftaten registriert. Davon fallen 2'113 Straftaten unter die Bestimmungen des Schweizerische Strafgesetzbuches (StGB). 242 (9,6%) Straftaten haben das Betäubungsmittelgesetz, 40 (1,6%) das Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG), sowie 114 (4,5%) Bundesnebengesetze betroffen.

Weniger Straftaten gegen das Vermögen

Eine erfreuliche Entwicklung ist bei den Straftaten gegen das Vermögen zu verzeichnen. Gegenüber 2010 (1017) wurden im vergangenen Jahr gesamthaft 157 Delikte weniger registriert (-15%). Ein markanter Rückgang ist bei Einbruchdiebstählen (-26%) und Sachbeschädigungen (-14%) festzustellen. Im Gegensatz zur gesamtschweizerischen Tendenz registrierte die Kantonspolizei Appenzell-Außerrhoden bei den Dieb-stählen einen Rückgang von 407 Straftatbeständen aus dem Jahr 2010 auf 323 im vergangenen Jahr (-21%).
Eine Zunahme von 13% gegenüber dem Vorjahr wurde bei den Gewaltdelikten mit 261 Tatbeständen regist-riert, wovon 95% aufgeklärt wurden.
Bei den Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz wurden 122 Straftaten weniger registriert, was einem Rückgang zum Vorjahr von 34% entspricht.

Wiederum hohe Aufklärungsrate

Die Aufklärungsrate aller Delikte nach Schweizerischem Strafgesetzbuch (StGB) liegt 2011 bei 66%. Mit dieser Zahl konnte die Kantonspolizei Appenzell-Außerrhoden ihre langjährige hohe Aufklärungsquote (Vorjahr: 61%) erneut steigern. Der Ausländeranteil der ermittelten Personen bei StGB-Delikten beträgt 35%.

Die statistischen Daten sind auf www.polizei.ar.ch im Detail ersichtlich.

 

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