Pädagogische Autorität
LEHRER / LEHRERIN SEIN –
PÄDAGOGISCHE AUTORITÄT IN SPANNUNGSFELDERN
An der kantonalen Tagung 2011 setzten sich die Lehrpersonen mit zwei zentralen Spannungsfeldern ihrer Profession auseinander: Pädagogische Autorität und Bildung, Bildungsreform... und Lehrer/Lehrerin sein.
Anhand verschiedener Spannungsfelder konnte der Referent Prof. Dr. Roland Reichenbach (Uni Basel)aufzeigen, wie komplex der Begriff pädagogische Autorität und wie gross nach wie vor die Ablehnung gegenüber diesem Begriff ist - aber, dass es durchaus Sinn macht, sich in kritischer Distanz mit dessen verschiedenen Facetten auseinanderzusetzen. Dies nicht zuletzt darum, weil im pädagogischen Feld Autorität oder deren oft beklagter Verlust nicht losgelöst von gesellschaftlichen Bedingungen und von Bildungssystemen betrachtet werden kann. Dasselbe gilt auch für Reformbestrebungen im Bildungswesen. An diesem Punkt beginnt sich der Bogen, den Roland Reichenbach während zwei Stunden gespannt hat, langsam zu schliessen. Bei genauem Hinhören konnten die beiden Referate als Appell zu einer vernünftigen und kritischen Auseinandersetzung und zu diskursiven Aushandlungsprozessen mit verschiedenen Themen im Bildungsbereich verstanden werden.
In zwei mit viel persönlichem Engagement vorgetragenen Referaten verstand es Prof. Dr. Roland Reichenbach von der Universität Basel die Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Tagung für die beiden nicht einfachen Themen zu gewinnen und sie zu fesseln.
Eine nicht ganz einfache Aufgabe stellte dies für den Moderator lic. phil. Claude Bollier dar: Wie stark soll eine Diskussion gesteuert, wie viel soll vorgegeben werden wenn es um Autorität, Verantwortung und Autonomie geht?
Kurz vor Schluss fasste Ursula Arztmann anhand der Visualisierungen die Tagungsinhalte zusammen:
















