Appenzell Ausserrhoden

Gesundheitsförderung

Der Kanton Appenzell Ausserrhoden widmet sich in den nächsten Jahren folgenden Präventionsschwerpunkten: 

1.      Gesundes Körpergewicht

Prävention im Bereich „gesundes Körpergewicht“ hilft auf mehreren Ebenen. Zum einen wirkt sich ein gesundes Körpergewicht für die betroffene Person selbst positiv aus, da sie keinen gewichtsbedingten Einschränkungen im Alltag unterliegt. Zum anderen wirken sich Über- aber auch Untergewicht auch langfristige auf die Gesundheit aus. Die unterschiedlichen Krankheitsbilder wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Erkrankungen des Bewegungsapparates (im Falle von Übergewicht), aber auch beispielsweise Störungen des Hormonhaushaltes oder Lebensmittelunverträglichkeiten (im Falle von Untergewicht) haben direkte negative Auswirkungen auf das Wohlbefinden der betroffenen Menschen. Da Bewegung und Ernährung bereits von Geburt an sehr wichtig sind, sollen diese Präventionsmassnahmen besonders früh im Leben eingesetzt werden.

Massnahmen des Kantons

Planung und Umsetzung der Kampagne „Gesundes Körpergewicht“ (Umsetzung ab 2010) in Zusammenarbeit mit der Gesundheitsförderung Schweiz und Radix.

Links:

http://www.gesundheitsfoerderung.ch/

http://www.radix.ch/

http://www.netzwerk-essstoerungen.ch/

http://www.diabetes-ernaehrung.ch/ 

http://www.sge-ssn.ch/de/fuer-medienpresse/bilder-zum-download/downloads-ernaehrungsscheibe.html 

http://www.sge-ssn.ch/de/ernaehrungsinfos/altersspezifische-ernaehrung/kinder/merkblatt-ernaehrung-von-kindern.html

http://www.sge-ssn.ch/de/ernaehrungsinfos/altersspezifische-ernaehrung/jugendliche.html

 

http://www.sge-ssn.ch/de/fuer-medienpresse/bilder-zum-download/downloads-lebensmittelpyramide.html

 

http://www.sge-ssn.ch/de/fuer-schulen/materialien-fuer-den-unterricht/ernaehrungsscheibe-fuer-kinder/merkblaetter-zur-ernaehrungsscheibe.html

 

 

 

2.      Aufklärung und Eindämmen sexuell übertragbarer Krankheiten

Es geht nicht nur um das Thema der Schwangerschaftsverhütung. Zwar treten auch noch immer ungewollte Schwangerschaften auf, aber AIDS/HIV ist nach wie vor nicht heilbar und auch die Verbreitung weiterer Geschlechtskrankheiten wie z.B. Chlamydien, Gonorrhoe und Syphilis nehmen in der Schweiz wieder deutlich zu. Werden diese Krankheiten nicht rechtzeitig erkannt, so besteht die Gefahr dass betroffene Personen durch eine solche Infektion sogar unfruchtbar werden oder weitere, gravierende Schäden davon tragen können. Die rechtzeitige und stufengerechte Aufklärung und die Erläuterung möglicher Massnahmen zur Verhinderung einer Ausbreitung bilden daher eine weitere wichtige und nachhaltige Präventionsmassnahme.

Massnahmen des Kantons

Förderung des Sexualunterrichts im Schulunterricht, Wissensvermittlung durch Fachexpertinnen und Fachexperten der Beratungsstelle für Familienplanung, Schwangerschaft und Sexualität sowie der Fachstelle für AIDS- und Sexualfragen
St. Gallen. Sicherstellen eines stufengerechten Wissenstands bei Schülerinnen und Schülern im Kanton.

Links:

http://www.faplasg.ch/

http://www.ahsga.ch/

http://www.stopaids.ch 

3.      Betriebliches Gesundheitsmanagement

Der Mensch verbringt einen Grossteil seiner Zeit an einem Arbeitsplatz. Anstrengungen im betrieblichen Gesundheitsmanagement wirken sich somit positiv auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus. Damit lassen sich Fehlzeiten am Arbeitsplatz, welche durch arbeitsbedingte Einflüsse entstehen reduzieren. Dabei geht es nicht nur um Fragen der Arbeitsplatzgestaltung (Ergonomie) oder physische Belastungen am Arbeitsplatz, sondern auch um Stress und sonstige psychische Belastungen am Arbeitsplatz. Ein gesundes Arbeitsklima wirkt sich auch positiv auf die Leistungsbereitschaft der Mitarbeitenden aus. Die Vorteile des betrieblichen Gesundheitsmanagement liegen in diesem Bereich bei den Mitarbeitenden aber auch bei den Arbeitsgebern.

Massnahmen des Kantons

Der Kanton Appenzell Ausserrhoden ist seit 2009 Mitglied des Forums Betriebliches Gesundheitsmanagement Ostschweiz und unterstützt die Arbeiten finanzielle und durch die aktive Mitarbeit in den Gremien.

Links:

http://bgm-ostschweiz.ch/

http://www.gesundheitsfoerderung.ch/

4.      Regierungsprogramm 2007-2011

Im Regierungsprogramm wird seit längerem das Thema „Depression“ intensiv bearbeitet. Der Kanton Appenzell Ausserrhoden hat mit dem „Bündnis gegen Depression“ eine Plattform geschaffen, welche zum Ziel hat, das Tabu „Depression“ konkret anzusprechen und das Wissen zum Thema Institutionen übergreifend zu vernetzen.

Massnahmen des Kantons

Informationskampagne zum Thema „Depression“, Durchführung und Unterstützung von Veranstaltungen/Gesprächsrunden zum Thema, Hinweis auf Hilfe leistende Institutionen.

Links:

http://www.buendnis-depression.ch/

https://www.143.ch/web/

http://www.vask.ch/idx0.htm

Psychiatrisches Zentrum Appenzell Ausserrhoden

 

Amt für Gesundheit
Departement Gesundheit
Kasernenstrasse 17

9102 Herisau

Tel.: 071 353 62 10
Fax: 071 353 68 54