Obacht Kultur
Appenzell Ausserrhoden hat seit August 2008 ein Kulturblatt: «Obacht Kultur» des Amtes für Kultur.
Es verfolgt verschiedene Ideen. Zum einen wird damit das im Kulturkonzept formulierte Ziel umgesetzt, Transparenz über die Entscheide und Kriterien der Kulturförderung zu schaffen und die Information zu stärken. Zum anderen ist «Obacht Kultur» selber ein Förderinstrument und bietet eine Plattform für künstlerische Präsentationen. Weiter ist das Kulturblatt ein Forum, um ausgewählte kulturelle und kulturpolitische Themen journalistisch recherchiert zu präsentieren und Diskussionen zu eröffnen. Unterschiedliche Rubriken geben eine Mischung von amtlichen Informationen, Bildstrecken und redaktionellen Textbeiträgen. Die Seiten in der Mitte jedes Hefts werden von einer Künstlerin oder einem Künstler gestaltet, die dafür freie Hand erhalten. Diese «Cartes Blanches» sowie die künstlerische Gestaltung durch das Büro Sequenz, St.Gallen, macht jedes «Obacht Kultur» zu einer kleinen Kunstpublikation, die über die Aktualität hinaus von dokumentarischem Interesse ist.
«Obacht Kultur» ist kostenlos und erscheint dreimal jährlich in zeitlicher Abstimmung zu den Beschlüssen der Kulturförderung.
Neu finden Sie «Obacht Kultur» auch online unter www.obacht.chÖffnet Link in neuem Fenster.
«Obacht Kultur» N° 15, 2013/1 dreht um den Film, die Filmlandschaft von Appenzell Ausserrhoden, um die vielen hier wirkenden und von hier ausgezogenen Filmleuten. Alle Stationen - von der Entwicklung eines Projektes, über das Drehbuch, die Produktion, den Dreh, den Schnitt, die Vertonung bis hin zum Vertrieb und zur Vermittlung -, wie auch verschiedene Genres können abgedeckt werden. Für die Heftmitte hat die Animationsfilmerin Michaela Müller sich auf ein Experiment eingelassen und ein Wackelbild geschaffen. Filmstills von Regula Engler und Jochen Heilek bilden den Umschlag, Bilder von Emanuel Geiser erinnern an die Erzählstruktur von Filmen. Anne Cuneo, Jean Perret und Bruno Kägi eröffnen weitere Dimensionen. Mit eigentlichen Trouvaillen warten die Gedächtnistexte auf: Nosferatu in Stein, Firmenfilmer Suhner und verschwundene Kinos. Und wie gewohnt enthält die Frühjahrsnummer die Jahresberichte des Amts für Kultur und des Staatarchivs. Sie können das «Obacht Kultur» N° 15, 2013/1Download und öffnen von obacht15_1_2013.pdf hier downloaden – ohne das Wackelbild von Michaela Müller.
«Obacht Kultur» N° 14, 2012/3 ist der Volksmusik gewidmet und fragt nach deren Bedeutung und dem Grund der anhaltenden Erfolgswelle. Das Heft versammelt in einer Momentaufnahme eine Vielfalt von Stimmen und trägt sie zu einem Almanach zusammen, Anna Furrer hat dazu die Illustrationen gestaltet. Die Bildbogen kommen von Barbara Brülisauer und Laura Signer, der Auftritt in der Heftmitte vom Bild- und Klangkompositeur Sven Bösiger. Die Texte von Franco Supino und Florian Walser als auch die Gedächtnistexte ermöglichen weitere Perspektiven auf die Volkmusik und ihre Wahrnehmung in der Vergangenheit und im Heute. Sie können «Obacht Kultur» N° 14 Download und öffnen von Obacht14_3_2012.pdfhier downloaden – ohne die Arbeit von Sven Bösiger in der Heftmitte.
«Obacht Kultur» N° 13, 2012/2 ist eine Doppelnummer. Die Sonderausgabe zur Kulturlandsgemeinde, die sich unter dem Titel «Ich bin so frei» zwei Tagen der «Freiheit» gewidmet hat, vertieft die zweitägige Auseinandersetzung mit Interviews und zeigt künstlerische Interventionen. Von der Freiheit seinen eigenen Körper mit unauslöschlichen Zeichen zu gestalten, handelt das andere Heft. Es gibt Einblick in das Leben der Tattoo-Legende Herbert Hoffmann sowie in die Geschichten und Motive unterschiedlichster Menschen, die sich die Haut stechen lassen. Der Auftritt in der Heftmitte von Christian Meier, ein Poster von Ueli Alder und Fotografien von Rolf Graf verweisen auf die vielschichtigen Dimensionen des Themas, auf Fiktionen und Realität, auf Prägungen im Alltag. Ein literarischer Text von Irena Brežná handelt von der vielschichtigen Empfindlichkeit unserer Haut. Den Umschlag des Hefts bilden zwei Kaltnadelradierungen des verstorbenen Künstlers Klaus Lutz. Weiterführende Texte, Bild- und Tonbeiträge siehe www.obacht.chÖffnet Link in neuem Fenster.
Sie können «Obacht Kultur» N° 13 Download und öffnen von obacht13_2_2012.pdf– ohne die Arbeit von Christian Meier in der Heftmitte – und die SonderausgabeDownload und öffnen von obacht13_sonderausgabe_2012.pdf zur Kulturlandsgemeinde 2012 hier downloaden.

Obacht Kultur N° 12, 2012/1
«Obacht Kultur» N° 12, 2012/1 handelt von Brücken – im physischen und metaphorischen Sinn. Der Bericht einer Brückenwanderung in winterlicher Kälte öffnet den Blick für das besondere Handwerk des Brückenbaus. Die Beiträge von Hermann Blumer, Michael Guggenheimer, Anna Ruchat, Caro Niederer, Roman Signer sowie die Gedächtnistexte schärfen die Aufmerksamkeit auf verschiedenste Formen der Vermittlung, von Übergängen und Verbindungen. Im Auftritt erweitert Florian Graf die Wahrnehmung und spielt mit der bildlichen Vorstellungskraft, im Kopf Brücken zu bauen. Wie immer beinhaltet die Frühjahrsnummer die Jahresberichte des Amts für Kultur und des Staatarchivs. Darüber hinaus geht auf diese Ausgabe hin das Kulturblatt online und erweitert mit der Webversion die Möglichkeiten der Beiträge für Töne, bewegte Bilder, ergänzende Texte sowie für den Dialog mit den Leserinnen und Lesern; siehe www.obacht.chÖffnet Link in neuem Fenster.
Sie können «Obacht Kultur» N° 12Download und öffnen von Obacht12_1_2012.pdf hier downloaden – ohne die Arbeiten von Florian Graf in der Heftmitte.
Die gedruckte Version ist vergriffen!

Obacht Kultur N° 11, 2011/3
«Obacht Kultur» N° 11, 2011/3 macht sich auf die Suche nach der Appenzeller Literaturszene und wagt ein besonderes Experiment. Zwei parallele Gesprächsstafetten mit Schreibenden fördern unerwartete Themen und Namen zu Tage und verweisen auf ein weitverzweigtes Netz. Dass Literatur für bildende Künstlerinnen und Künstler wichtige Inspirationsquelle ist, bezeugen die Werke von Thomas Suter, Brenda Osterwalder und Lisa Schiess. Darüber hinaus gehört auch der Auftritt einem mit Literatur vertrauten, belesenen und weit gereisten Künstler: Hans Schweizer. Dichte, lebendige Bilder der viel beschworenen Streusiedlung erschaffen Eva Bachmann essayistisch und Wolfgang Bleier literarisch in ihren Texten.
Sie können «Obacht Kultur» N° 11, 2011/3Download und öffnen von obacht11_3_2011.pdf hier downloaden – ohne die Arbeiten von Hans Schweizer in der Heftmitte.

Obacht Kultur N° 10, 2011/2

Sonderausgabe zur Kulturlandsgemeinde 2011
«Obacht Kultur» N° 10, 2011/2 ist eine Doppelnummer. Das eine Heft ist den Müttern gewidmet und spürt deren Bedeutung für einen künstlerischen Werdegang nach. Drei Gespräche – illustriert von Rahel Eisenring – mit Reglula Engeler, Peter Liechti sowie Rosmarie und Barbara Nüesch zeigen mögliche Verbindungen von Mutter und Kind. Karin Richner und Güzin Kar in poetischer Art, Nora Rekade mit Collagen und Birgit Widmer mit Zeichnungen erzählen andere Geschichten von Mutter und Kind. Costa Vece’s Arbeit in der Heftmitte reflektiert und spiegelt die Figur der Mutter als Kraftort und Kraftwort. Maja Wicki und die Gedächtnistexte sensibilisieren für das unauflösliche Verhältnis von Verehrung und Klage über die Mutter. Die Sonderausgabe zur Kulturlandsgemeinde, die unter dem Titel «Arbeit, fertig, los» breit und vielfältig verschiedenste Aspekte der Arbeit erkundete, hält Spuren des zweitägigen Werkens und Wirkens in den Werkstätten und Plattformen fest und ermöglicht eine weiterführende Vertiefung.
Sie können das «Obacht Kultur» N° 10, 2011/2Download und öffnen von Obacht10_2_2011.pdf – ohne die Arbeit von Costa Vece in der Heftmitte - und die Sonderausgabe Download und öffnen von Obacht10_kl_2011.pdfzur Kulturlandsgemeinde 2011 hier downloaden.

Obacht Kultur N° 9, 2011/1
«Obacht Kultur» N° 9, 2011/1 geht den Geheimnissen rund um die Kräuterheilkunde nach. Hanspeter Spörri gibt Einblick in die Geschichte einer Naturarztpraxis und Appenzell Ausserrhodens liberales Gesundheitsgesetz. Ein Interview spürt die heilende Kraft der Roten Salbe auf. David Signer führt nach Westafrika, Erica Engler in ihre Kindheit, Ursula Palla und Georg Gatsas reflektieren das Kraut in Bildern. Der Auftritt gehört Rolf Graf und seiner keimenden Kartoffel. Die Gedächtnistexte unterstreichen die lange Tradition des heilkundlichen Wissens in Appenzell Ausserrhoden. Zudem enthält die Frühjahrsnummer traditionsgemäss auch die Jahresberichte des Amts für Kultur und des Staatarchivs.
Sie können das «Obacht Kultur» N° 9, 2011/1Download und öffnen von obacht9_1_2011.pdf hier downloaden – ohne die Kartoffel von Rolf Graf

Obacht Kultur N° 8, 2010/3
«Obacht Kultur» N° 8, 2010/3 setzt sich mit dem für Appenzell Ausserrhoden brennenden Thema Bauen auseinander. Ein Interview mit der Architektin Annette Gigon und ein Sonntagsspaziergang zu fünft münden in eine Fülle von gedanklichen und bildlichen Einfällen. Dazu setzt Katalin Deér ihre Fotografien. Hubert Bischoff räsoniert über die Planungsmanie und Paul Good umreisst zwei Grundtendenzen in der Architektur. Frischluft bescheren Peter Weber und Florian Günther. Karin Bühler bringt im Auftritt Sehnsucht in Tapetenform. Umfangen ist alles von der gezimmerten Wolke von Thomas Stüssi. Die Rubrik «Förderei» informiert u.a. über den Kulturpreisträger 2011 Hans Schweizer. Und die Gedächtnistexte geben Einblick in wundersame Trouvaillen.
Sie können das «Obacht Kultur» N° 8, 2010/3 Download und öffnen von obacht8_3_2010.pdfhier downloaden – ohne die Tapetenarbeit von Karin Bühler
Die gedruckte Version ist vergriffen!

Obacht Kultur N° 7 2010/2

Sonderausgabe zur kKL 2010
«Obacht Kultur» N° 7, 2010/2 ist eine Doppelnummer. Das "normale" Obacht wagt den Versuch einer Sprachsensibilisierung zum hierzulande ungeliebten Ausdruck «Das Appenzell». Pro und Kontra, geschichtliche, politische, sprachliche und touristische Facetten der Thematik wurden bei einem «Gipfelgespräch» auf der Hundwiler Höhe beleuchtet. Im Auftritt in der Heftmitte lanciert H.R. Fricker eine Kampagne, die Bildbogen haben die beiden Künstlerinnen Luzia Broger und Regula Engler gestaltet. Die Sonderausgabe zur kKL 10 «Im Land der Fremden» widmet sich den fremden und eigenen Bildern, den Grenzzäunen im Kopf und setzt sich im breiten Sinne mit dem Nomadischen auseinander. Sie gibt Raum den Vorträgen, Überlegungen und künstlerischen Arbeiten, die während der kleinen Kulturlandsgemeinde und im Anschluss daran entstanden sind.
Sie können die beiden Ausgaben «Obacht Kultur» N° 7Download und öffnen von obacht7_2_2010.pdf und die SonderausgabeDownload und öffnen von obacht7_kkl_2010.pdf hier downloaden - ohne die Carte Blanche von H.R. Fricker.

Obacht Kultur N° 6, 2010/1
«Obacht Kultur» N° 6, 2010/1 widmet sich den wilden Hunden und schrägen Vögeln, die das Appenzellerland mit seiner Streusiedlungsstruktur schätzen und nutzen. Stellvertretend für viele blicken die Musiker Paul Giger, Ficht Tanner und Stefan Signer, die Feministin und Bergbäuerin Irene von Hartz und die Künstlerfamilie um Hans Schweizer auf ihre Lebensentwürfe. Herzteil ist ein Stück Stickerei von Ficht Tanner, umgesetzt in der Automatenstickerei von Rüdlinger - Berger in Balgach. Einband und Bildseiten lassen die Näharbeiten von Therese Hächler kommunizieren mit den Zeichnungen von Aurelio Kopainig. Teil der Frühjahrsnummer sind traditionsgemäss auch die Jahresberichte des Amts für Kultur und des Staatarchivs.
Sie können das «Obacht Kultur» N° 6, 2010/1Download und öffnen von obacht6_1_2010.pdf hier downloaden – ohne die Stickerei von Ficht Tanner

Obacht Kultur N° 5, 2009/3
«Obacht Kultur» N° 5, 2009/3 spürt dem Rätsel Urnäsch nach. Wieso pflanzen sich in diesem Dorf Traditionen im Schritt mit der Zeit fort? Woher kommt das lebhafte Brauchtum? Welche Bedeutung hat das Chlausen? Solchen Fragen geht das Heft im Gespräch mit sechs Personen nach. Vera Marke, Ueli Alder, Ruedi Alder und Alexandra Hopf setzen in Fotos und Bildern das Atmosphärische, Unfassbare und Magische künstlerisch um. Die drei Texte in der Rubrik "Gedächtnis" zeigen nochmals andere Aspekte auf. Wie immer informiert das Kulturblatt auch über die geförderten Projekte.
Sie können das «Obacht Kultur» N° 5Download und öffnen von obacht_kultur_5.pdf hier downloaden - ohne die Carte Blanche von Vera Marke
«Obacht Kultur» N° 4, 2009/2 ist eine Doppelnummer. Zum einen widmet sich das normale ‚Obacht’ schwerpunktmässig dem «Handwerk» und umkreist das Thema von verschiedenen Seiten. Die Handwerker Ueli Frischknecht, Sebastian Fässler und Werner Alder geben Einblick in ihre Arbeit, Markus Müller lädt zum Basteln ein. Die Sonderausgabe zur kKL 09 gibt Raum für die Zeichnungen, Inhalte und Bildern, die anlässlich der kleinen Kulturlandsgemeinde entstanden sind, die im Mai 2009 in Heiden stattgefunden und sich dem Geld und seiner Macht gewidmet hat.
Sie können die beiden Ausgaben «Obacht Kultur» N° 4Download und öffnen von obachtkultur_2_2009.pdf und die SonderausgabeDownload und öffnen von obachtkultur_sonder.pdf hier downloaden – ohne die Carte Blanche von Markus Müller
«Obacht Kultur» N° 3, 2009/1 ist neben den Informationen zu den geförderten Projekten schwergewichtig den jungen Kulturschaffenden gewidmet. Sechs Porträts stehen in ihrer Vielfalt exemplarisch für viele weitere; Bilder/Illustrationen von iHad, Francisco Sierra, Jürg Waidelich,Mimikry und Ueli Alder vermitteln einen Einblick in ihr Schaffen. Auch Helen Meier in Frischluft und Klaus Hersche machen sich Gedanken zur Jugend. Teil des ersten Kulturblattes im 2009 sind die Jahresberichte des Amts für Kultur und der Denkmalpflege.
Sie können das «Obacht Kultur» Download und öffnen von obachtkultur_1_2009.pdfNo. 3Download und öffnen von obachtkultur_1_2009.pdf hier downloaden - ohne die Carte Blanche von iHad und Francisco Sierra.
«Obacht Kultur» N° 2, 2008/2 gibt Einblick in die privaten Förderstiftungen, setzt einen Akzent auf der Rubrik «Gedächtnis» mit Beiträgen über den sensationellen Fund bei einem Hausumbau, den Nachlass des Holzschneiders Ruedi Peter und einem Interview mit Iris Blum. Es zeigt Bilder von Ruedi Peter, Nicole Böniger und Peter Liechti, schaut in den Alpenhof auf dem St.Anton und für Frischluft sorgt Andres Lutz. Ergänzend zu den Informationen über die geförderten Projekte wird Noldi Alder, der erste Kulturpreisträger von Appenzell Ausserrhoden, vorgestellt.
Sie können das «Obacht Kultur» No. Download und öffnen von obachtkultur_2_2008.pdf2Download und öffnen von obachtkultur_2_2008.pdf hier downloaden – ohne die Carte Blanche von Nicole Böniger.
«Obacht Kultur» N° 1, 2008/1 gibt über den Amtsteil hinaus Platz für Fragen zur Appenzeller Museumslandschaft, zeigt Bilder von Mäddel Fuchs, Zsigmond Toth und Peter Stoffel, lässt den Kulturrat zu Wort kommen, schaut nach St.Gallen in die Lokremise und schenkt mit der Schriftstellerin Ruth Schweikert Frischluft ein. Teil dieser ersten Ausgabe sind auch die Jahresberichte der kantonalen «Gedächtnisinstitutionen» (Denkmalpflege, Kantonsbibliothek, Staatsarchiv) und der Fachstelle für Kulturförderung.
Sie können das «Obacht Kultur» No. Download und öffnen von obachtkultur_1_2008.pdf1Download und öffnen von obachtkultur_1_2008.pdf hier downloaden – ohne die Carte Blanche von Peter Stoffel.
Die gedruckte Version ist vergriffen!











