Obacht Kultur
Appenzell Ausserrhoden hat seit August 2008 ein Kulturblatt: Obacht!, das Informationsblatt des Amtes für Kultur.
Es verfolgt verschiedene Ideen. Zum einen wird damit das im Kulturkonzept formulierte Ziel umgesetzt, Transparenz über die Entscheide und Kriterien der Kulturförderung zu schaffen und die Information zu stärken. Zum anderen ist «Obacht Kultur» selber ein Förderinstrument und bietet eine Plattform für künstlerische Präsentationen. Weiter ist das Kulturblatt ein Forum, um ausgewählte kulturelle und kulturpolitische Themen journalistisch recherchiert zu präsentieren und Diskussionen zu eröffnen. Unterschiedliche Rubriken geben eine Mischung von amtlichen Informationen, Bildstrecken und redaktionellen Textbeiträgen. Die Seiten in der Mitte jedes Hefts werden von einer Künstlerin oder einem Künstler gestaltet, die dafür freie Hand erhalten. Diese «Cartes Blanches» sowie die künstlerische Gestaltung durch das Büro Sequenz, St.Gallen, macht jedes «Obacht Kultur» zu einer kleinen Kunstpublikation, die über die Aktualität hinaus von dokumentarischem Interesse ist.
«Obacht Kultur» ist kostenlos und erscheint dreimal jährlich in zeitlicher Abstimmung zu den Beschlüssen der Kulturförderung.

Obacht Kultur No. 6, 2010/1
«Obacht Kultur» N° 6, 2010/1 widmet sich den wilden Hunden und schrägen Vögeln, die das Appenzellerland mit seiner Streusiedlungsstruktur schätzen und nutzen. Stellvertretend für viele blicken die Musiker Paul Giger, Ficht Tanner und Stefan Signer, die Feministin und Bergbäuerin Irene von Hartz und die Künstlerfamilie um Hans Schweizer auf ihre Lebensentwürfe. Herzteil ist ein Stück Stickerei von Ficht Tanner, umgesetzt in der Automatenstickerei von Rüdlinger - Berger in Balgach. Einband und Bildseiten lassen die Näharbeiten von Therese Hächler kommunizieren mit den Zeichnungen von Aurelio Kopainig. Teil der Frühjahrsnummer sind traditionsgemäss auch die Jahresberichte des Amts für Kultur und des Staatarchivs.
Sie können das «Obacht Kultur» N° 6, 2010/1Download und öffnen von obacht6_1_2010.pdf hier downloaden – ohne die Stickerei von Ficht Tanner

Obacht Kultur No. 5, 2009/3
«Obacht Kultur» No. 5, 2009/3 spürt dem Rätsel Urnäsch nach. Wieso pflanzen sich in diesem Dorf Traditionen im Schritt mit der Zeit fort? Woher kommt das lebhafte Brauchtum? Welche Bedeutung hat das Chlausen? Solchen Fragen geht das Heft im Gespräch mit sechs Personen nach. Vera Marke, Ueli Alder, Ruedi Alder und Alexandra Hopf setzen in Fotos und Bildern das Atmosphärische, Unfassbare und Magische künstlerisch um. Die drei Texte in der Rubrik "Gedächtnis" zeigen nochmals andere Aspekte auf. Wie immer informiert das Kulturblatt auch über die geförderten Projekte.
Sie können das «Obacht Kultur» No. 5Download und öffnen von obacht_kultur_5.pdf hier downloaden - ohne die Carte Blanche von Vera Marke
«Obacht Kultur» No. 4, 2009/2 ist eine Doppelnummer. Zum einen widmet sich das normale ‚Obacht’ schwerpunktmässig dem «Handwerk» und umkreist das Thema von verschiedenen Seiten. Die Handwerker Ueli Frischknecht, Sebastian Fässler und Werner Alder geben Einblick in ihre Arbeit, Markus Müller lädt zum Basteln ein. Die Sonderausgabe zur kKL 09 gibt Raum für die Zeichnungen, Inhalte und Bildern, die anlässlich der kleinen Kulturlandsgemeinde entstanden sind, die im Mai 2009 in Heiden stattgefunden und sich dem Geld und seiner Macht gewidmet hat.
Sie können die beiden Ausgaben «Obacht Kultur» Nr. 4Download und öffnen von obachtkultur_2_2009.pdf und die SonderausgabeDownload und öffnen von obachtkultur_sonder.pdf hier downloaden – ohne die Carte Blanche von Markus Müller
«Obacht Kultur» No. 3, 2009/1 ist neben den Informationen zu den geförderten Projekten schwergewichtig den jungen Kulturschaffenden gewidmet. Sechs Porträts stehen in ihrer Vielfalt exemplarisch für viele weitere; Bilder/Illustrationen von iHad, Francisco Sierra, Jürg Waidelich,Mimikry und Ueli Alder vermitteln einen Einblick in ihr Schaffen. Auch Helen Meier in Frischluft und Klaus Hersche machen sich Gedanken zur Jugend. Teil des ersten Kulturblattes im 2009 sind die Jahresberichte des Amts für Kultur und der Denkmalpflege.
Sie können das «Obacht Kultur» Download und öffnen von obachtkultur_1_2009.pdfNo. 3Download und öffnen von obachtkultur_1_2009.pdf hier downloaden - ohne die Carte Blanche von iHad und Francisco Sierra.
«Obacht Kultur» No. 2, 2008/2 gibt Einblick in die privaten Förderstiftungen, setzt einen Akzent auf der Rubrik «Gedächtnis» mit Beiträgen über den sensationellen Fund bei einem Hausumbau, den Nachlass des Holzschneiders Ruedi Peter und einem Interview mit Iris Blum. Es zeigt Bilder von Ruedi Peter, Nicole Böniger und Peter Liechti, schaut in den Alpenhof auf dem St.Anton und für Frischluft sorgt Andres Lutz. Ergänzend zu den Informationen über die geförderten Projekte wird Noldi Alder, der erste Kulturpreisträger von Appenzell Ausserrhoden, vorgestellt.
Sie können das «Obacht Kultur» No. Download und öffnen von obachtkultur_2_2008.pdf2Download und öffnen von obachtkultur_2_2008.pdf hier downloaden – ohne die Carte Blanche von Nicole Böniger.
«Obacht Kultur» No. 1, 2008/1 gibt über den Amtsteil hinaus Platz für Fragen zur Appenzeller Museumslandschaft, zeigt Bilder von Mäddel Fuchs, Zsigmond Toth und Peter Stoffel, lässt den Kulturrat zu Wort kommen, schaut nach St.Gallen in die Lokremise und schenkt mit der Schriftstellerin Ruth Schweikert Frischluft ein. Teil dieser ersten Ausgabe sind auch die Jahresberichte der kantonalen «Gedächtnisinstitutionen» (Denkmalpflege, Kantonsbibliothek, Staatsarchiv) und der Fachstelle für Kulturförderung.
Sie können das «Obacht Kultur» No. Download und öffnen von obachtkultur_1_2008.pdf1Download und öffnen von obachtkultur_1_2008.pdf hier downloaden – ohne die Carte Blanche von Peter Stoffel.
Gedruckte Version vergriffen









