Appenzell Ausserrhoden

Projekt 7: Bauen und Wohnen

Verantwortung

Departement Bau und Umwelt

Ziele

Die Wohnortattraktivität von Ausserrhoden soll durch hochwertige Bauprojekte, durch Investitionen in eine nachhaltige Baukultur und Siedlungsstruktur sowie durch eine verbesserte Kommunikation im Bereich Bauen und Wohnen gesteigert werden.

Motivation

Quantitative Wirkung
Das Angebot an zeitgemässem Wohnraum ist zu klein. Deshalb stellt der Bau von bedarfsgerechten Wohnungen einen Beitrag zum quantitativen Wachstum dar. Weil der Kanton in den seltensten Fällen Grundeigentümer und damit Bauherr ist, können konkrete Neubauprojekte, Sanierungsvorhaben und Dorfkernvitalisierungen zumindest initiiert und begleitet werden. Optimale Entwicklungsprozesse sollen eine Impulswirkung auf Investoren, und damit auf weitere Projekte haben.

Qualitative Wirkung
Eine anhaltende Steigerung der Attraktivität als Wohnkanton ist nur möglich, wenn angemessen auf die gewachsene Landschafts- und Siedlungsstruktur eingegangen wird. Die Qualitäten des Kantons müssen gefördert und als Marktvorteil gegenüber Nachbarregionen mit verkehrstechnischen, infrastrukturellen und topografischen Vorteilen herausgearbeitet werden. Zudem sind die Eigenheiten der einzelnen Dörfer auf ein spezifisches Zielpublikum und auf den richtigen Bevölkerungsmix hin zu fokussieren.

Hauptmassnahmen

Teilprojekt A: Bauprojekte mit Impulswirkung

Massnahmen:

  • Begleitung und Realisierung von Wohnbauvorhaben (Neubau, Sanierung, Dorfkernvitalisierung) mit herausragenden Merkmalen bezüglich Qualität, Umfang und Nachhaltigkeit
  • Begleitung von 6 Projekten pro Jahr
  • Realisierung von 1 bis 2 Projekten pro Jahr (20 bis 40 Wohnungen)

Nutzen/Wirkung:

  • Einfluss auf rund ein Drittel des kantonalen Wohnungsbaus
  • nachhaltige Sicherung der Wirtschaftlichkeit
  • Gewinnung von Know-how in der Projektentwicklung


Teilprojekt B: Qualität, Charakter, Identität

Massnahmen:

  • Erstellung des Konzeptes «Den Gemeinden ein Gesicht geben»
  • Definition von Bewohnertypologien (Zielgruppen)
  • Fachdiskurs und Fachseminare, z.B. Studienwochen zur Appenzeller Holzbaukunst (Hochschulen, Fachschulen, Berufsschulen)

Nutzen/Wirkung:

  • Generieren zusätzlicher Investitionen
  • Marktvorteil durch einen klaren strategischen Fokus
  • nachhaltige, wirtschaftliche und identitätsstärkende Beeinflussung von Wohnungsprojekten und Baukultur
  • Promotion des Kantons mit seinen Eigenarten
  • Vertiefung der Kenntnisse über Bautradition


Teilprojekt C: Erhebung und Kommunikation

Massnahmen:

  • Implementierung der Strategie «Wohnen und Wirtschaft»
  • Pflege einer Investorendatenbank
  • aktive Ansprache von Investoren
  • laufende Datenerhebung und Monitoring
  • Veranstaltungen und Entwicklungsforen

Nutzen/Wirkung:

  • Vereinfachung des Informationsflusses
  • besseres Investitionsklima durch gute Dienstleistungen
  • erhöhte Attraktivität für Partner

Zeitplan

Laufende Umsetzung

Aussenansicht ehemaliges Mädchenkonvikt Trogen

Hauptmassnahmen Projekt 7: Bauen und Wohnen

Unterstützte Projekte

Das Teilprojekt A sieht die Begleitung der Realisierung von Wohnbauvorhaben vor, die über herausragende Merkmale bezüglich Qualität, Umfang und Nachhaltigkeit verfügen (mehr)

Haus-Analyse

Im Teilprojekt B wird mit der Haus-Analyse die Sanierung von Altbauten gefördert, welche das Ortsbild prägen und damit im öffentlichen Interesse stehen (mehr)

Informationsportal

Das Teilprojekt C umfasst die Aufschaltung von "Immoweb AR" als Informationsportal für Baulandparzellen und verfügbare Gebäude und Areale (mehr)