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Newsletter Amt für Umwelt 2 - 2016, Juni 2016

Geschätzte Leserin, geschätzter Leser

Wachsende Qualitätsanforderungen in der Industrie haben in den letzten Jahren dazu geführt, dass der Verwendung von Desinfektionsmitteln eine zunehmende Bedeutung mit breitem Einsatzgebiet zukommt. Ein erheblicher Teil der verwendeten Chemikalien gelangt ins Abwasser und kann den Betrieb von Kläranlagen beeinträchtigen. Das neue Merkblatt informiert über die Problematik und macht Empfehlungen zur Stoffwahl aus Sicht des Gewässerschutzes.

Mehr zu diesem Thema und weitere Informationen erhalten Sie in dieser Ausgabe.

Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre.

1 Luftqualität 2015

 

Ausgeprägter Sommersmog neben geringer Belastung mit NO2, PM10 und Russ

Die Entwicklung der Luftbelastung war 2015 durch den milden Winter und einen sonnig heissen Sommer geprägt. Lange Inversionsphasen mit hohen Feinstaubbelastungen blieben aus. Hingegen traten längere Perioden mit typischem Sommersmog auf.

Exemplare des gedruckten OSTLUFT-Jahresberichts können beim Amt für Umwelt bestellt werden.

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2 Betrieblicher Gewässerschutz: Neues Merkblatt zur Desinfektion

 

Desinfektionsmittel werden in verschiedenen Branchen in grossen Mengen eingesetzt. Die gewässerschutzrelevante Wirkung dieser Stoffe, wie z.B. auf die Belebtschlammbiologie in den Kläranlagen, wurde kaum je genügend beachtet. Verschiedene Wirkstoffe, darunter auch für Desinfektionszwecke zugelassene Biozide, können jedoch erhebliche Auswirkung auf die Reinigungsleistung von Kläranlagen und die Qualität der Gewässer haben. Ein neues Merkblatt informiert über diese Problematik und macht Empfehlungen zur Stoffwahl aus Sicht des Gewässerschutzes.

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3 VSA: Verkaufsbeginn Rondellen gegen Gewässerverschmutzung

 

In diesen Wochen werden die Schweizer Gemeinden vom Verband Schweizerischer Abwasser- und Gewässerschutzfachleute (VSA) angeschrieben. Neue Rondellen, welche neben Meteorwasser-Einlaufschächten montiert werden, sollen die Gewässer vor fahrlässiger Verschmutzung schützen.

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4 Polyvinylalkohol (PVA) in Ausserrhoder Fliessgewässern

 

Rückläufige PVA-Belastung und Schaumereignisse in Rotbach und Glatt

Auf den Kläranlagen Herisau und Bühler werden seit den 1990er Jahren erhöhte PVA-Konzentrationen nachgewiesen. Bei den Textilveredlern fallen grosse Mengen PVA an, die auf den kommunalen Kläranlagen nur teilweise eliminiert werden können. Durch die Anstrengungen der Textilbetriebe hat sich die Situation in den letzten 20 Jahren deutlich verbessert. Mit den aktuellen PVA-Messkampagnen in Bühler und Herisau konnten neue Erkenntnisse zu diesem äusserst schaumaktiven Kunststoff gewonnen werden. 

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5 Goldwaschen in Ausserrhoder Fliessgewässern

 

Das Goldwaschen in der Goldach und anderen Appenzeller Fliessgewässern erfreut sich immer grösserer Beliebtheit. Dabei sind - wie bei andern Hobbies in der Natur und am Gewässer auch - einige wichtige Grundsätze einzuhalten. Im Speziellen ist besondere Rücksicht auf die Fische und ihre Lebensräume zu nehmen. 

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6 Anwendungsverbot von Pflanzenschutzmitteln auf Dächern und Terrassen

 

Flachdächer und Terrassen erfordern einen nicht zu unterschätzenden Unterhalt. Insbesondere das Verhindern von unerwünschtem Pflanzen-, Moos- oder Algenbewuchs kann ziemlich viel Aufwand verursachen. Selbst begrünte Dachflächen erfordern regelmässige Pflege. Dabei ist die Versuchung, zu chemischen Hilfsmitteln zu greifen, verlockend. Jedoch aufgepasst! Dächer und Terrassen stehen in direktem Kontakt zu Gewässern und daher ist jeglicher Einsatz von Unkrautvernichtungsmitteln (Herbizide) und dergleichen verboten.

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7 Radioaktivitätsmessungen auf der ehemaligen Deponie Bächli in Teufen

 

Auf der alten Kehrichtdeponie Bächli in Teufen wurden früher auch radioaktive Abfälle aus der Produktion von Leuchtfarben für die Uhrenindustrie abgelagert. Immer wieder tauchen in diesem Zusammenhang Fragen aus der Bevölkerung hinsichtlich einer möglichen Gefährdung für die Anwohner auf. Um Klarheit über die effektive Strahlenbelastung zu erhalten, führte das Bundesamt für Gesundheit 2015 auf dem Areal der stillgelegten Deponie Gamma-Spektroskopie-Messungen zur Bestimmung der Ortsdosisleistung durch. Gleichzeitig wurde auch das gefasste Deponiesickerwasser und das Wasser des angrenzenden Leuenbachs untersucht. In den Wohnhäusern in der unmittelbaren Umgebung wurden zudem Messungen des radioaktiven Gases Radon durchgeführt.

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8 Stromverbrauch versus Stromproduktion

 

Der Schweizer Strommarkt verändert sich nach Aussagen diverser Fachleute grundlegend. Die Energieversorgung der Zukunft soll dezentral, vernetzt und intelligent sein. Die Ansprüche an Speicher- wie auch Regeltechnologien seien hoch und der Ausgleich von Angebot und Nachfrage verlange nach innovativen Speichertechnologien. Gilt das auch für Ausserrhoden und produzieren wir überhaupt schon oder schon bald so viel unregelmässig anfallenden Sonnen- und Windstrom, dass diese Stromspeichernotwendigkeit gegeben wäre? Ein Blick in die Statistik gibt Aufschluss.

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