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Newsletter Amt für Umwelt 3 - 2017, September 2017

Geschätzte Leserin, geschätzter Leser

Nicht zuletzt der Klimawandel begünstigt die Einwanderung und Verbreitung neuer Pflanzenarten, welche die einheimische Flora verdrängen. Das systematische Vorgehen seitens Behörde und Garteneigentümer lohnt sich. Lesen Sie mehr zur kürzlich durchgeführten Goldrutenkontrolle und zu weiteren Themen aus den Bereichen Gewässerschutz und Energie in dieser Ausgabe.

Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre.

1 Geschiebe - der unentbehrliche Lebensraum der Fliessgewässer

 

Sand, Kies und Steine haben in unseren Gewässern vielfältige ökologische Funktionen. In dieser Funktion ist der Geschiebehaushalt in den Gewässern seit der Revision des Gewässerschutzgesetzes von 2011 bundesrechtlich geschützt. In der Folge müssen aktuell Kraftwerke, die im Stauraum Geschiebe zurückhalten, saniert werden. Umfangreiche Kiesentnahmen aus Gewässern mit kritischen ökologischen Auswirkungen sind nicht mehr zulässig.

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2 Goldrutenkontrolle August 2017 - Ergebnisse

 

Neophyten sind gebietsfremde Pflanzen, die sich in der einheimischen Flora etabliert haben. Das bedeutet, dass sie sich in der freien Natur selbständig verbreiten und vermehren. Viele Neophytenarten sind für die ansässige Pflanzenwelt unproblematisch und bereichern die Artenvielfalt in einem Lebensraum. Es gibt aber auch die sogenannten invasiven Neophyten wie die Amerikanischen Goldruten, die sich effizienter ausbreiten und vermehren als einheimische Pflanzen und folglich die standorttypischen und einheimischen Arten gefährden. Das Amt für Umwelt zieht mit der aktuellen Umsetzungskontrolle bei der Goldrutenbekämpfung eine positive Bilanz.

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3 Pufferstreifen einhalten - Umwelt schützen

 

Lebensgemeinschaften in Wäldern, Hecken, Ufer- und Feldgehölzen, wie auch in Feuchtgebieten und Gewässern reagieren empfindlich auf den Eintrag von Nährstoffen und Pflanzenschutzmittel. Bereits in kleinen Mengen können diese Einträge Schäden wie z.B. Fischsterben verursachen. Wiederholte Einträge beeinflussen die Ökosysteme langfristig negativ, indem sie die Artenvielfalt in den empfindlichen Übergangslebensräumen verringern.

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4 Förderprogramm Energie 2017

 

Nach wie vor können Hauseigentümer in Appenzell Ausserrhoden von finanziellen Beiträgen an energetische Massnahmen am oder im Gebäude profitieren.

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5 MINERGIE Erneuerungen per 1. Juli 2017

 

Fast eine halbe Million Personen leben bereits in Minergie-Häusern. Per 2017 wurden die Standards weiter optimiert und die neuen Produkte „MQS Bau“ und „MQS Betrieb“ neu lanciert. Das Erfolgsrezept bleibt: Minergie ist Vorreiter in Sachen Energieeffizienz – Minergie-Gebäude stehen für Werterhaltung, Komfort und tiefen Energieverbrauch. Neu werden sie zu Energieproduzenten und die Neubauten sind frei von fossilen Energieträgern.

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6 Veranstaltungen

 

Infoveranstaltung des Amtes für Umwelt für die Gemeinden
28. November 2017, Heiden, nachmittags - weiterlesen

neuer VSA-Kurs "Blick ins Gewässer"
13. Oktober 2017, Steinach SG, vormittags - weiterlesen

VSA-Kurs "Betrieb und Unterhalt von Abwasservorbehandlungsanlagen F1"
28. November 2017, Bern, ganzer Tag - weiterlesen

7 In eigener Sache

Frau Regula Würth verlässt das Amt für Umwelt Ende September 2017, um sich einer neuen beruflichen Aufgabe zu stellen.

Neue Aufgabenteilung:

Neu im Amt für Umwelt begrüssen wir Manuel Mettler, Tel. +41 71 353 65 31 oder Manuel.Mettler@ar.ch. Er ist zuständig für den betrieblichen Gewässerschutz (Industrie, Gewerbe und Landwirtschaftsbetriebe).

Anja Taddei ist neu zuständig für Fliessgewässer, Fischerei, Umweltschutz auf Baustellen. Sie erreichen Frau Taddei unter der Telefonnummer +41 71 353 65 69 oder Anja.Taddei@ar.ch.


Herr Jan Rodel wird ab 2. Oktober 2017 ein zweimonatiges Praktikum in der Abteilung Wasser und Stoffe absolvieren.

Impressum

Departement Bau und Volkswirtschaft
Amt für Umwelt
Kasernenstrasse 17A
9100 Herisau

Telefon +41 71 353 65 35
afu@ar.ch; www.ar.ch

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