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Newsletter Veterinäramt 1/2018

Newsletter 1/2018

Sehr geehrte Damen und Herren

In unserem Newsletter möchten wir Sie über Aktualitäten und Neuigkeiten rund um das Veterinäramt und dessen Tätigkeitsbereiche informieren.

Informationsbroschüre zur Hundehaltung in Appenzell Ausserrhoden

 

In Appenzell Ausserrhoden ist das Veterinäramt grösstenteils für den Vollzug des Hundegesetzes zuständig. Darum hat es eine Informationsbroschüre zur Hundehaltung in Appenzell Ausserrhoden erarbeitet. Ziel der Broschüre ist es, die Hundehaltenden über die wichtigsten Vorschriften zur Hundehaltung im Kanton zu informieren. Die Broschüre liegt den Hundesteuerrechnungen, die in der zweiten Märzwoche verschickt werden, bei. Sie ist ebenfalls im Internet unter www.ar.ch/hunde abrufbar.

Nationales Überwachungsprogramm Tiergesundheit

Das Nationale Überwachungsprogramm stellt einen wichtigen Pfeiler der Tiergesundheitsüberwachung dar. Jährlich dokumentieren das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen und die kantonalen Veterinärdienste das Auftreten mehrerer Tierseuchen und Zoonosen mit krankheitsspezifischen Untersuchungsprogrammen, um den Gesundheitsstatus der Schweizer Nutztiere einzuschätzen.

Bei einigen Tierseuchen, die in der Schweiz ausgerottet wurden, dient die Überwachungstätigkeit dem Nachweis der Seuchenfreiheit. Der Grund dafür ist, dass auch ausgerottete Seuchen aufgrund des Tierverkehrs und des internationalen Handels jederzeit wieder in die Schweiz eingeschleppt werden können. Dies könnte für die Gesundheit von Tier und Mensch sowie für die Wirtschaft unabsehbare Folgen haben.

In Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden werden dieses Jahr Proben von 33 Ziegenbetrieben und 37 Schafbetrieben untersucht, um die Seuchenfreiheit nachzuweisen. Weitere Beprobungen von Rindern und Schweinen finden in den Schlachthöfen statt.

Anpassungen der Tierschutzverordnung und der Tierseuchenverordnung

 

Am 1. März 2018 sind Änderungen des Bundesrates in der Tierschutzverordnung und der Tierseuchenverordnung in Kraft getreten.

Die Änderungen in der Tierschutzverordnung fördern vor allem den schonenden Umgang mit Tieren. So gibt es beispielsweise neue Regelungen für Veranstaltungen und Ausstellungen mit Heim- und Nutztieren und zur fachgerechten Tötung von Tieren. Auch Massnahmen gegen illegalen Hundehandel sowie ein Verbot von Mitteln zur Verhinderung von Laut- und Schmerzensäusserungen von Hunden („Bellstopps“) sind neu in der Tierschutzverordnung geregelt.

Die Änderungen in der Tierseuchenverordnung betreffen vor allem das Registrieren von Hunden und Hundehaltern.

Illegaler Import von Hunden

Wer einen Hund aus dem Ausland in die Schweiz einführen möchte, muss sich frühzeitig im Voraus über die Einfuhr-Bestimmungen informieren. Besonders beim Import aus einem Tollwutrisikoland ist höchste Vorsicht geboten. Tollwut ist eine stets tödlich verlaufende Krankheit. Werden Hunde ohne die nötigen Impfungen und Tests aus einen Tollwutrisikoland importiert, müssen sie in der Regel vom Veterinäramt beschlagnahmt werden. Seit Beginn des Jahres 2018 mussten allein im Kanton Appenzell Ausserrhoden bereits vier Hunde beschlagnahmt werden, weil sie nicht korrekt aus Tollwutrisikoländern eingeführt wurden. Es drohen hohe Gebühren und Bussen.

Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen bietet unter http://blv.bytix.com/plus/dbr/default.aspx?lang=de eine übersichtliche Hilfe für den Import von Hunden und Katzen an.

Weitere nützliche Informationsquellen

 

Informationsbroschüre zur Hundehaltung in Appenzell Ausserrhoden

Mehr zum Nationalen Überwachungsprogramm Tiergesundheit: www.blv.admin.ch

Mehr zu den Anpassungen der Tierschutzverordnung und der Tierseuchenverordnung: www.blv.admin.ch

Informationen zur Einfuhr von Hunden: www.blv.admin.ch

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Informationen zum Tierschutz:
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www.nutztiere.ch

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9102 Herisau
Tel. +41 71 353 67 55
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