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Newsletter Veterinäramt 2/2017

Newsletter 2/2017

Sehr geehrte Damen und Herren

In unserem Newsletter möchten wir Sie über Aktualitäten und Neuigkeiten rund um das Veterinäramt und dessen Tätigkeitsbereiche informieren.

Sommerzeit - Ferienzeit

Sind Sie schon voller Vorfreude dabei, Ihren nächsten Urlaub zu planen? Vergessen Sie dabei Ihr Haustier nicht! Falls Ihr Vierbeiner Sie nicht in den Urlaub begleiten kann, organisieren Sie frühzeitig eine geeignete Betreuung; gut geführte Tierpensionen sind schnell ausgebucht.

Falls Sie mit Ihrem Tier ins Ausland reisen, informieren Sie sich frühzeitig bei den zuständigen Behörden im Ferienland über die Einreisebestimmungen und klären Sie ab, welche Dokumente benötigt werden, damit Ihr Tier auch wieder mit Ihnen in die Schweiz einreisen darf. Besonders bei Reisen in Tollwutrisikoländer ist grösste Vorsicht geboten. Sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt über nötige Krankheitsprophylaxen für Ihr Tier: ein Befall mit Herzwürmern oder Leishmaniose stellen ein grosses Gesundheitsrisiko dar und treten in Mittelmeerländern häufig auf.

Und denken Sie auf langen Autofahrten daran: auch Ihr Tier braucht regelmässig Wasser und Pausen um sich zu versäubern und lassen Sie Ihren Vierbeiner nie unbeaufsichtigt im geschlossenen Auto bei warmen Temperaturen; das Auto wird schnell zur tödlichen Falle!

 

Augen auf beim Hundekauf

  Bild Hund mit Ball

Die Anschaffung eines Tieres muss immer gut überlegt sein und darf kein Spontan-Kauf sein, schliesslich wird der Hund rund 15 Jahre bei Ihnen leben. Informieren Sie sich gut über die verschiedenen Hunderassen und deren Eigenschaften oder lassen Sie sich von einem Fachmann/-frau beraten.

Im Internet werden nebst seriösen Anbietern auch immer wieder Hunde von zweifelhafter Herkunft verkauft. Oft werden diese Hunde viel zu früh von Ihrer Mutter getrennt. Dabei kommt es nach dem Kauf nicht selten zu bösen Überraschungen, zum Beispiel wenn der Hund krank, schlecht sozialisiert oder extrem ängstlich ist. Darum sollten Sie den Hund vor dem Kauf mehrmals in seinem Zuhause besuchen.

Auch wenn Sie in den Ferien einem Tier begegnen, das Sie am liebsten mit nach Hause nehmen möchten: So einfach ist es nicht. Denken Sie daran, dass zuerst die Einfuhrbedingungen für die Schweiz abgeklärt werden müssen. Meist müssen diese Tiere vor der Einfuhr noch geimpft werden und es müssen nach der Impfung Wartefristen eingehalten werden, die oft länger sind als Ihr Urlaub.

https://www.blv.admin.ch/blv/de/home/tiere/tierschutz/heim-und-wildtierhaltung/hunde/augen-auf-beim-hundekauf.html

 

Schatten im Sommer

Bild Unterstand für Schafe  

Wenn Tiere bei hohen Temperaturen im Freien gehalten werden, braucht es ab einer Lufttemperatur von 25°C einen geeigneten Witterungsschutz, welcher bei starker Sonneneinstrahlung jederzeit genügend Schatten für alle Tiere gleichzeitig spendet . Zudem reicht es bei grosser Hitze nicht aus, den Tieren nur zweimal am Tag Wasser anzubieten. Es soll vielmehr ständig Wasser zur freien Verfügung stehen. Möglicherweise ist im Hochsommer die Umstellung des Weidemanagements eine Lösung: Wenn die Tiere bei Hitze tagsüber eingestallt werden, können sie die kühlere Nacht auf der Weide verbringen.

Weiter ist zu beachten, dass insbesondere Kälberiglus je nach Material stark aufheizen können und so die Tiere lieber an der Sonne als im Iglu liegen. Solche Unterkünfte sollten daher im Schatten aufgestellt werden. Dabei ist der Sonnenstand im Verlauf des Tages zu berücksichtigen, sodass der Schatten auf jeden Fall zu den heissesten Stunden des Tages vorhanden ist. Zudem ist ein Standort mit möglichst hoher Luftbewegung zu wählen. Die Lüftungsöffnung des Iglus sollte geöffnet sein, sodass der Luftaustausch erhöht wird.

https://www.blv.admin.ch/blv/de/home/tiere/tierschutz/nutztierhaltung/rinder.html

Fachinformation zum Witterungsschutz bei der dauernden Haltung von Schafen im FreienFachinformation zum Witterungsschutz bei der dauernden Haltung von Schafen im Freien (PDF, 136 kB, 25.02.2016)

Weitere nützliche Informationsquellen

 

Impressum

Veterinäramt beider Appenzell
Regierungsgebäude
9102 Herisau
Tel. +41 71 353 67 55
Veterinaeramt@ar.ch

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