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171'419 Franken Kulturförderung und ein Obacht über Heimweh

Der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden hat auf Empfehlung des Kulturrates ein Projekt im Umfang von 25'000 Franken aus dem Kulturfonds unterstützt. Das Departement Bildung und Kultur sprach von Mitte März bis Mitte Juni 2020 zudem für 53 Gesuche weitere 146'419 Franken. Die geförderten Projekte werden im Kulturblatt OBACHT KULTUR Nr. 37, das in diesen Tagen verschickt wird, einzeln aufgeführt. Das Kulturblatt spürt in der aktuellen Ausgabe dem Gefühl Heimweh nach.

Auf Empfehlung des Kulturrates hat der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden im Rahmen der zweiten Fördertranche in diesem Jahr einem Gesuch eine besondere Unterstützung zugesprochen. Berücksichtigt wurde das Dokumentarfilmprojekt "Chai and Chapati, Living with Le Corbusier in Chandigarh" von Thomas Karrer und Karin Bucher. Dieses ist die konsequente Weiterentwicklung ihres Artist in Residence-Aufenthaltes und wartet mit einem besonderen filmdramaturgischen Ansatz auf: Hauptprotagonistin ist nämlich die Stadt Chandigarh selber.

Der Regierungsrat hat zudem von den Entscheiden Kenntnis genommen, die das Departement Bildung und Kultur in der Zeit von Mitte März bis Mitte Juni 2020 in eigener Kompetenz gefällt hat. Im Ganzen wurden 64 Gesuche behandelt, wovon 53 Projekten eine Unterstützung in der Höhe von insgesamt 146'419 Franken gewährt wurde. Die detaillierte Liste sowie nähere Angaben zu den vom Kulturrat und Regierungsrat behandelten Projekten sind im neuen OBACHT KULTUR nachzulesen.

Heimweh?! Das neue Obacht Kultur wird feinfühlig und analysiert

In Ausgabe 37 des Kulturblattes wird "Heimweh" in seiner gesamten Ambivalenz erkundet. Denn wohl kaum ein Gefühl ist gleichermassen positiv wie negativ besetzt, kann gleichzeitig fehlen und lästig fallen. Wie steht es heute mit diesem Gemütszustand? Worauf ist er ausgerichtet, wodurch wird er ausgelöst und wie gebändigt? Die Texte von Andri Perl, Franziska Schläpfer und Arno Geiger wie auch die 26 aufgezeichneten Gespräche mit Personen ganz unterschiedlicher Herkunft und Vorgeschichte geben einen Eindruck von der grossen Palette dieses Gefühls, das zu Beginn - wie die Gedächtnistexte erläutern - sogar als spezifisch appenzellisches oder zumindest schweizerisches wahrgenommen wurde. Neben den Textbeiträgen zeigen auch die Bildwelten von Nora Rekade, Pascal Häusermann und Costa Vece eindrücklich, dass "Heimweh" in verschiedensten Ausprägungen erlebt werden kann und wird. Das Heft wird den Abonnentinnen und Abonnenten in diesen Tagen zugestellt; es kann auch beim Amt für Kultur unter kultur@ar.ch bezogen oder auf www.obacht.ch gelesen werden.

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