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Notfallversorgung im Vorderland ist sichergestellt

Der Spitalverbund Appenzell Ausserrhoden (SVAR) machte vor einer Woche eine Anpassung der medizinischen Angebote im Spital Heiden bekannt. Die Anpassungen des Angebots sind mit dem Kanton abgesprochen. Die Notfallversorgung im Vorderland ist sowohl während der reduzierten Öffnungszeiten der Notfallstation im Spital Heiden als auch nach deren gänzlicher Schliessung durch alternative Angebote gewährleistet.

Am 12. Juli 2021 machte der SVAR bekannt, dass der stationäre Bereich des Spitals Heiden vorzeitig per Ende Juli 2021 geschlossen wird. Gleichzeitig werden die Öffnungszeiten der Notfallstation angepasst. Der Regierungsrat und der Verwaltungsrat des SVAR haben sich im Zusammenhang mit dem Entscheid zur Schliessung des Spitals Heiden darauf verständigt, dass der SVAR den Leistungsauftrag für den Standort Heiden nur so lange erfüllen muss, wie das betrieblich möglich ist. Die Angebote können nur aufrechterhalten werden, wenn das nötige Personal dafür noch vorhanden ist und die Qualität keine Einbussen erfährt. Es war von vornherein klar, dass die Kommunikation der Spitalschliessung umgehende Auswirkungen hat und dass Mitarbeitende, die eine neue Stelle finden, nicht am vorzeitigen Weggang gehindert werden sollen. Aus diesem Grund wurde stets eine Schliessung des Spitals Heiden spätestens per Ende 2021 kommuniziert. Daher wird die Anpassung der Öffnungszeiten der Notfallstation im Spital Heiden vom Kanton nicht beanstandet.

Die Notfallversorgung im Vorderland ist gewährleistet: Der Rettungsdienst des SVAR mit Standort Heiden und die Vorgaben für die Hilfsfristen sind unverändert. Auch stehen den Ausserrhoder Patientinnen und Patienten nach wie vor die Notfallstationen des Spitals Herisau sowie der weiteren Spitäler zur Verfügung. Bereits 2019 hatte mehr als die Hälfte der Vorderländer Bevölkerung bei einem Notfall nicht das Spital Heiden aufgesucht. Weiter besteht 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr der ambulante Notfalldienst der Appenzellischen Ärztegesellschaft. Der SVAR betreibt ausserdem für das gesamte Kantonsgebiet eine telefonische Triagestelle (0844 55 00 55). Die Anrufenden werden je nach Bedarf an den geeigneten medizinischen Leistungserbringer verwiesen. Aufgrund dieser zahlreichen alternativen Angebote ist die Notfallversorgung im Vorderland jederzeit sichergestellt.

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