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Rehkitz-Ortung mit Drohne getestet

Ueli Sager steuert die Drohne.

Ueli Sager steuert die Drohne.

Landwirte und Jäger unternehmen viel, um Rehkitze vor dem so genannten "Mähtod" zu retten. Jagdverwaltung, Landwirtschaftsamt, Bauernverband und Patentjägerverein von Appenzell Ausserrhoden haben den professionellen Einsatz von Drohnen zur Rettung von Rehkitzen erfolgreich getestet.

Heute Dienstagmorgen begrüsste der Ausserrhoder Jagdverwalter Heinz Nigg einige Journalisten zu einer nicht ganz alltäglichen Aktion im Feld. Er stellte zusammen mit dem Patentjägerverein und dem Bauernverband den Drohnenflug mit Infrarotkamera zur Rehkitz-Ortung vor.

Ueli Sager, professioneller Drohnenpilot aus Bühler, beflog im Gebiet Zelg/Tanne bei Rehetobel ein grosses Stück Wiesland, und die Infrarotkamera lieferte rote Punkte, wo Wärme angezeigt wird. Zwei Jäger liessen sich daraufhin von der Drohne leiten, um das mögliche Kitz zu sichern. In zwei Fällen sprang ein Hase aus der Wiese, in einem weiteren lag eine Katze auf der Lauer. Die Wiese konnte dem Bauern als unbedenklich für den Schnitt überlassen werden.

"Bei den Probeflügen sind schon mehrfach Kitze geortet worden," so Heinz Nigg. Eine Arbeitsgruppe wird nun eingesetzt, die das weitere Vorgehen zur Etablierung dieser Suchmethode begleiten soll. Vorerst handelt es sich um ein Pilotprojekt, das vom Kanton Appenzell Ausserrhoden finanziert wird.

(Text in Anlehnung an Bericht auf www.appenzell24.ch)

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