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Zweite Jagdperiode

Die zweite Jagdperiode auf Rotwild läuft

Niederjagd

Am Samstag, 7. November 2020 ist die Rehjagd in Appenzell Ausserrhoden zu Ende gegangen. Das Ergebnis der Jagd ist gut, der verfügte Abschuss konnte im ganzen Kanton zu 90,2% erreicht werden. Auf eine Nachjagd auf Rehe wird deshalb verzichtet.

 

Hochjagd

Am Montag, 9. November 2020 wurde die zweite Jagdperiode der Hochjagd eröffnet. Diese dauert bis zum 28. November 2020. Die Hochjagd verlief bis anhin etwas schlechter als im Vorjahr. Beim Rotwild konnten nur 28% (Vorjahr 40%) des verfügten Abschusses an erwachsenen weiblichen und männlichen Tieren erreicht werden. Hinzu kommt eine Strecke von neun Kälbern. Zur Erreichung des Minimalabganges von mindestens 30 weiblichen und maximal 10 männlichen Hirschen fehlen noch 28 Tiere, davon noch mindestens 23 Hirschkühe oder Schmaltiere. Deshalb liegt der Schwerpunkt in der zweiten Jagdperiode auf der Bejagung des Kahlwildes.

 

Bei den Gämsen sind erst 21 % (Vorjahr 73%) des verfügten Sollabschusses erreicht worden, das entspricht drei von 14 Tieren. Dies kann teilweise damit begründet werden, dass die Jägerschaft wegen des Ausbruchs der Gamsblindheit im Alpstein auf die Bejagung der Gämsen im Gebiet des Hinterlandes teilweise verzichtet hat. In den von der Gamsblindheit nicht betroffenen Jagdbezirken Mittelland und Vorderland ist die Gamsjagd in der zweiten Hochjagdperiode noch einmal geöffnet worden.  

Zusätzliche Informationen

Abteilung Wald und Naturgefahren

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