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Wildruhezone

Reh in einer Schneelandschaft
Schneeschuhläufer

Wildruhezonen dienen dazu, die Nutzungen und Freizeitaktivitäten zu lenken und damit übermässige Störungen der Wildtiere zu vermeiden. Dies ist wichtig, denn in den vergangenen Jahrzehnten hat sich die Landschaftsnutzung durch den Menschen rasant verändert. Insbesondere die Vielfalt der Freizeitaktivitäten hat zugenommen. So führen die wachsenden Ansprüche der Menschen meist unvermeidbar zur Störung der Wildtiere. Dies ist insbesondere heikel, wenn davon seltene oder besonders empfindliche Tierarten betroffen sind oder Gebiete gestört werden, die für die Wildtieren als Fortpflanzungs- und Rückzugsgebiete wichtig sind. 


Logo "Respektiere deine Grenzen"

Die Wildruhezone im Kanton Appenzell Ausserrhoden ist seit März 2011 in Kraft. Sie liegt im „südlichen Appenzeller Hinterland“ der Gemeinden Urnäsch und Hundwil. Dieses Gebiet umfasst den Lebensraum von Birkhuhn, Auerhuhn, Gams und Hirsch.


Verhaltensregeln

Besucher in diesem Gebiet werden gebeten, sich an die geltenden Bestimmungen der Wildruhezone zu halten. Als wichtigste Verhaltensregel gilt: Wildtiere werden am wenigsten gestört, wenn die offiziellen Wege und Routen nicht verlassen und die Hunde an der Leine geführt werden!

Winter- und Sommerflyer

Praktische Flyer im Taschenformat informieren über begehbare Routen und touristische Angebote.

Die gedruckte Version der Flyer können kostenlos bezogen werden bei der Materialzentrale der Kantonskanzlei oder direkt online rechts abgerufen werden.

Beschilderung und Besucherinformation vor Ort

Besucherinformationstafeln stehen an den Standorten Schönau, Egg, Bruggerenwald, Hochalp, Rossfall, Steinfluh, Schwägalp Passhöhe Schwägalp, Bergrestaurant Schwägalp und Chammhalde. Die Tafeln informieren über die Wildtiere im Gebiet, die Möglichkeit des Naturerlebnisangebotes vor Ort und der Verhaltensregeln zur Vermeidung von Störungen für die Wildtiere.