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Wildruhezone

Wildruhezonen dienen dazu, die Nutzungen und Freizeitaktivitäten zu lenken und damit übermässige Störungen der Wildtiere zu vermeiden.

Dies ist wichtig, denn in den vergangenen Jahrzehnten hat sich die Landschaftsnutzung durch den Menschen rasant verändert. Insbesondere die Vielfalt der Freizeitaktivitäten hat zugenommen.

So führen die wachsenden Ansprüche der Menschen meist unvermeidbar zur Störung der Wildtiere. Dies ist insbesondere heikel, wenn davon seltene oder besonders empfindliche Tierarten betroffen sind oder Gebiete gestört werden, die für die Wildtieren als Fortpflanzungs- und Rückzugsgebiete wichtig sind. 

Die Wildruhezone im Kanton Appenzell Ausserrhoden ist seit März 2011 in Kraft. Sie liegt im „südlichen Appenzeller Hinterland“ der Gemeinden Urnäsch und Hundwil. Dieses Gebiet umfasst den Lebensraum von Birkhuhn, Auerhuhn, Gams und Hirsch.

Geltende Bestimmungen

Winterinformation
Als wichtigste Verhaltensregel für den Winter gilt: Vom 1. Dezember bis 30. April in der ganzen Wildruhezone auf den offiziell markierten Wegen und Winterrouten bleiben. Der aktuelle Winterflyer mit den begehbaren Routen und zahlreichen touristischen Informationen kann:

  • kostenlos bezogen werden bei der Materialzentrale oder
  • direkt online rechts abgerufen werden (Kartengrundlage zur Onlineverwendung reduziert)

Beschilderung Wildruhezone und Besucherinformation vor Ort
Besucherinformationstafeln stehen an den Standorten Schönau, Egg, Bruggerenwald, Hochalp, Rossfall, Steinfluh, Schwägalp Passhöhe und Schwägalp Bergrestaurant. Die Tafeln informieren über die Wildtiere im Gebiet, die Möglichkeit des Naturerlebnisangebotes vor Ort und der Verhaltensregeln zur Vermeidung von Störungen für die Wildtiere.

Besucher in diesem Gebiet werden gebeten, sich an die geltenden Bestimmungen der Wildruhezone zu halten. Als wichtigste Verhaltensregel gilt: Wildtiere werden am wenigsten gestört, wenn die offiziellen Wege und Routen nicht verlassen und die Hunde an der Leine geführt werden!