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Ausserrhoder Wald

Der Wald als Steinschlagschutz
Schutz: Der Wald als Steinschlagschutz
Bild der Hackschnitzel im Steineggwald
Nutzung: Hackschnitzel im Steineggwald
Bild Walderlebnisraum Gais
Erholung: Walderlebnisraum Gais
Biologische Vielfalt: Übergangsmoor Urnäsch
Biologische Vielfalt: Übergangsmoor Urnäsch

Waldfläche
Der Wald bedeckt mit 7'662 Hektaren knapp einen Drittel von Appenzell Ausserrhoden. In den letzten 15 Jahren hat sich die Waldfläche nur unwesentlich verändert. Eine leichte Zunahme hat in den höheren Lagen stattgefunden.

Waldeigentum
Appenzell Ausserrhoden weist mit 74 Prozent einen sehr hohen Privatwaldanteil auf. Die Eigentumsverhältnisse sind klein strukturiert. Die Öffentlichkeit – Gemeinden, Kanton und Bund – besitzt lediglich 18 Prozent des Waldes im Kanton. Sechs Prozent der Waldfläche stehen im Eigentum von neun privatrechtlichen Korporationen
.

Holzvorrat, Zuwachs und Nutzung
Im Ausserrhoder Wald steht überdurchschnittlich viel Holz. Pro Hektare weist er den höchsten Holzvorrat der Schweiz auf. Grund dafür sind die wüchsigen Waldstandorte, die Altersstruktur und die Nutzungsmenge. Pro Hektare und Jahr wachsen in Ausserrhoden rund 11 Kubikmeter zu. Dies entspricht einem Zuwachs von gut 82'000 Kubikmetern pro Jahr. Die Nutzung in den Ausserrhoder Wäldern ist deutlich kleiner. Sie betrug in den Jahren 2010 bis 2014 durchschnittlich 55’000 Kubikmeter.


Baumartenzusammensetzung
Die Rottanne, die Weisstanne und die Buche sind die häufigsten Baumarten im Ausserrhoder Wald. Sie bilden zusammen 88 Prozent des stehenden Holzvorrates.

Waldreservate und Artenvielfalt
In Ausserrhoden sind gegenwärtig knapp vier Prozent der Waldfläche als Natur- und Sonderwaldreservate geschützt. Der Schutz dieser Flächen und deren Bewirtschaftung (nur in Sonderwaldreservaten, Naturwaldreservate werden explizit nicht bewirtschaftet) wurden mit den jeweiligen Waldeigentümern für 25 bzw. 50 Jahre vertraglich vereinbart. Zusätzlich wird die Artenvielfalt durch gezielte Aufwertungsmassnahmen im Wald und am Waldrand gefördert.

Schutzwald
Auf rund 47 Prozent seiner Fläche schützt der Ausserrhoder Wald Menschen und Infrastrukturen vor Naturgefahren. Zur Förderung der Schutzwirkung werden die Schutzwälder gezielt gepflegt und bewirtschaftet.

Abteilung Wald und Natur

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  • T: +41 71 353 67 71

Inserat Holzschlaggesuche 2016/2017