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Mit Brennstoff betrieben Elektrizitätserzeugungsanlagen

Bewilligungspflicht (Art.12a kEnV)

Elektrizitätserzeugungsanlagen, die mit fossilen Brennstoffen wie Erdöl, Erdgas oder Kohle betrieben werden, bedürfen gemäss dem eidg. Energiegesetz einer Bewilligung. Neu gelten auch Effizienzanforderungen an Elektrizitätserzeugungsanlagen, welche mit erneuerbaren Brennstoffen (z.B. Biogas, Holz) betrieben werden.

Zuständig für die Bewilligungserteilung ist das Amt für Umwelt (Art. 12a kEnG). Die Bewilligungspflicht entfällt für Anlagen, die zur Notstromerzeugung, einschliesslich Probeläufe, während höchstens 50 Stunden jährlich betrieben werden. Dasselbe gilt, wenn keine Verbindung zum Elektrizitätsnetz besteht und die Erstellung einer solchen nicht zumutbar ist.

Voraussetzung für die Bewilligungserteilung (Art. 12b kEnG)

Mit fossilen Brennstoffen wie z.B. Dieselöl oder Erdgas betriebene Elektrizitätserzeugungsanlagen werden bewilligt, wenn der Energiebedarf nicht mittels erneuerbarer Energien sinnvoll gedeckt werden kann und die Wärme fachgerecht und vollständig genutzt wird.
Für mit erneuerbaren Brennstoffen wie z.B. Holz oder Biogas betriebene Elektrizitätserzeugungsanlagen wird für die Erteilung einer energierechtlichen Bewilligung nur vorausgesetzt, dass die Wärme fachgerecht und weitgehend genutzt wird. Damit soll eine bessere energetische Ausnutzung der erneuerbaren Energien erreicht werden, zumal das Bundesrecht eine Abnahmepflicht der aus erneuerbaren Energien erzeugten Elektrizität vorsieht.

Ausnahmen von der Wärmenutzung (Art. 24b kEnV)

Von den Anforderungen der Wärmnutzung befreit sind:
a) Elektrizitätserzeugungsanlagen, wenn sie zur Notstromerzeugung einschliesslich Probeläufe von geringer Dauer betrieben werden;

b) mit fossilen Brennstoffen betriebene Elektrizitätserzeugungsanlagen, wenn eine Verbindung zum öffentlichen Elektrizitätsverteilnetz weder besteht, noch mit verhältnismässigem Aufwand hergestellt werden kann;

c) mit erneuerbaren gasförmigen Brennstoffen betriebene Elektrizitätserzeugungsanlagen, wenn nur ein beschränkter Anteil nichtlandwirtschaftliches Grüngut verwertet wird und eine Verbindung zum öffentlichen Gasverteilnetz weder besteht, noch mit verhältnismässigem Aufwand hergestellt werden kann.

Amt für Umwelt

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Neutrale Energieberatung

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