Umbauten

fertiger Umbau eines Hauses

Umbauten sind Änderungen an einer bestehenden Baute in der Regel ohne Änderung des Gebäudevolumens. Als Umbauten gelten auch der Ersatz und die Änderung energetisch wichtiger Bauteile, wie Aussenwände, Dächer, Fenster und haustechnische Anlagen.

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Energetisch relevante Umnutzungen gelten ebenfalls als Umbauten, auch wenn keine eigentlichen Bauarbeiten vorgenommen werden (z.B. Umnutzung eines unbeheizten Kellerraumes in einen Bastelraum, der im Winter beheizt wird oder Umnutzung eines unbeheizten Dachstockes in ein Kinderspielzimmer).

Eine energetisch relevante Umnutzung liegt folglich vor, wenn damit eine Erhöhung oder Absenkung der Raumlufttemperatur verbunden ist. Abgestützt wird dabei auf die Raumtemperatur nach den Standardnutzungen gemäss der Norm SIA 380/1.

Anforderungen an Umbauten (Art. 10 kEnv)

Vom Umbau oder von der Umnutzung betroffene Bauteile müssen die Grenzwerte gemäss Tabelle 2a der Norm SIA 380/1, Ausgabe 2009, einhalten. Als vom Umbau betroffen gilt ein Bauteil, wenn daran im Zug des Umbaus mehr als blosse Reparatur- und Unterhaltsarbeiten vorgenommen werden. Blosse Unterhaltsarbeiten, für die keine energetischen Vorschriften gelten, sind z.B. Reinigen, Malen oder die Reparatur des Aussenputzes.

Nachweis-Befreiung (Art. 2b kEnV)

Für baurechtlich nicht bewilligungspflichtige Massnahmen (z.B. reiner Fensterersatz), die kein Baugesuch erfordern, wird auch auf die Erstellung und Einreichung eines Nachweises betreffend Einhaltung der Wärme- und Kälteschutzanforderungen verzichtet. Die Anforderung müssen eingehalten werden und liegen in der Selbstverantwortung der bauenden Personen.

Amt für Umwelt

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