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Förderung von Photovoltaik-Anlagen

Symbolbild einer kleinen Photvoltaikanlage

Der Bund unterstützt den Bau von Photovoltaik-Anlagen finanziell. Es gibt zwei Fördermodelle:
Die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) oder die Einmalvergütung (EIV).

Die KEV wurde 2008 eingeführt und sieht eine kostendeckende Entschädigung für Photovoltaik-Anlagen vor. Jede ins Stromnetz eingespeiste kWh Solarstrom wird dabei erfasst und dem Anlagenbetreiber monatlich während 20 Jahren vergütet. Doch die finanziellen Mittel konnten die Nachfrage bei weitem nicht decken – kurz nach dem KEV-Start wurde eine Warteliste eingeführt. Wer heute eine Photovoltaik-Anlage für die KEV anmeldet, hat unter den aktuellen Bedingungen keine realistische Chancen, jemals in den Genuss der KEV-Förderung zu kommen.

Betreibern von neuen Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung kleiner 30 kWp wird daher empfohlen, sich für die EIV zu entscheiden. Die EIV trat 2014 in Kraft, mit dem Ziel, die KEV-Warteliste abzubauen bzw. den Bau kleinerer Phovotoltaik-Anlagen mittels einmaligem Investitionbeitrag voranzutreiben. Die EIV ist zwar nicht kostendeckend (20 bis 30% der Investitionskosten), aber die Auszahlung erfolgt innert nützlicher Frist. Derzeit beträgt die Wartezeit neun Monate.

Folgende Tabelle gibt einen Überblick darüber, ob Sie für Ihre Photovoltaikanlage Anspruch auf die EIV, die KEV oder sogar ein Wahlrecht zwischen EIV und KEV haben (Quelle: Swissgrid).

Die wichtigsten Änderungen per 1. April 2014

 

 

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