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M-14 Bonus Gebäudehülleneffizienz

Symbolbild für Umfassende Gebäudehüllensanierung

Boni zur Förderung von umfassenden Gebäudehüllensanierungen im Zusammenhang mit M-01 Wärmedämmung Fassade, Dach, Wand und Boden gegen Erdreich.

1. Gesamtsanierungsbonus Variante 1: alle Hauptflächen saniert

Bonusbeitrag: flächenabhängig nach sanierter Bauteilfläche

Fr. 15.-- pro m2

2. Gesamtsanierungsbonus Variante 2: GEAK Hülleneffizienz C oder B

GEAK-Klasse CGEAK-Klasse B

EFH / ZFH: Bonus flächenabhängig nach EBF

Fr. 30.-- pro m2 EBF

Fr. 40.-- pro m2 EBF

MFH: Bonus flächenabhängig nach EBF

Fr. 20.-- pro m2 EBF

Fr. 30.-- pro m2 EBF

MaximalbeitragFr. 20‘000.--

Einzureichende Unterlagen

beim Gesuch
  • Unterschriebenes Gesuchsformular
  • Situationsplan mit Kennzeichnung des Objektes 
    (siehe www.geoportal.ch/ktar)
  • Aktuelle Fotos der Gebäudeansichten und der zu sanierenden Gebäudeteile
  • Offerten der zu sanierenden Gebäudeteile (Dach, Fassade)
  • nachvollziehbare Flächenberechnung
  • Energetische Kennzahlen (U-Wert Berechnung)
  • GEAK Plus, wenn Bonus-Variante 2 gewählt wird

 

beim Abschluss
  • Unterschriebenes Gesuchsformular
  • Aktuelle Fotos der Gebäudeansichten und der sanierten Gebäudeteile
  • Rechnungen der sanierten Gebäudeteile (Dach, Fassade)
  • nachvollziehbare Flächenberechnung
  • Energetische Kennzahlen (U-Wert Berechnung)
  • GEAK nach der Sanierung bei Bonus-Variante 2

Bedingungen

  1. Übergeordnet gelten die Bestimmungen des kantonalen Energiegesetzes (bGS 750.1) und der kantonalen Energieverordnung (bGS 750.11), namentlich die Bestimmungen der kantonalen Energieverordnung (Art. 26 bis Art. 29) bezüglich Einreichung der Gesuche und Entscheid, Ausrichtung der Förderungsbeiträge, Rückzahlung des Förderbeitrages und Pflichten der Empfängerinnen und Empfänger.
  2. Anspruchsberechtigt sind private Personen, private Institutionen und private Betriebe.
  3. Das Gebäude muss sich im Kanton Appenzell Ausserrhoden befinden und bestehend, ganzjährig bewohnt oder genutzt sein.
  4. Beitragsberechtigt sind nur Sanierungen an Gebäuden, welche vor 2000 erstellt wurden.
  5. Der Beitragssatz darf maximal 50 % der massnahmenbedingten Gesamtinvestitionen betragen.
  6. Beitragsberechtigt gemäss „Gesamtsanierungsbonus Variante 1: alle Hauptflächen saniert“ sind Sanierungen, wenn mindestens gesamthaft 90 % der Hauptflächen (Fassade, Dach und Wand) gemäss den Anforderungen gleichzeitig saniert werden.
  7. Beitragsberechtigt gemäss „Gesamtsanierungsbonus Variante 2: GEAK Hülleneffizienz C oder B“ sind Sanierungen, wenn mit der Sanierung die Hülleneffizienz um mindestens eine Klasse verbessert und die Hülleneffizienz C oder B erreicht wird.
    Hinweis: Für die Berechnung des Förderbeitrages wird ausschliesslich die Energiebezugsfläche der bestehenden von der Sanierung umfassten Gebäudehülle berücksichtigt.
  8. Als Mehrfamilienhaus gilt ein Wohnhaus mit mind. 3 Wohnungen. Die Wohnungen müssen mind. über eine eigene Nasszelle und eigene Kochstelle (Herd, Ofen, Waschplatz) sowie über einen Wohnraum verfügen.
  9. Werden bei einer Sanierung bestehende Räume neu beheizt, zusätzlicher Wohnraum auf- oder angebaut, sind die betreffenden Sanierungen bzw. Neueinbauten nicht beitragsberechtigt. Für die Berechnung des Förderbeitrages wird die bestehende Energiebezugsfläche vor der Sanierung berücksichtigt.
  10. Die Projektierung und Ausführung der Sanierung muss durch eine ausgewiesene Fachperson erfolgen. Die Fachperson ist für die Aufklärung des Bauherrn über die Vermeidung von Bauschäden verantwortlich (wichtig bei Fenstersanierungen, fachgerechte Ausführung, richtiges Lüften usw.).
  11. Das Gebäude ist gemäss den eingereichten Unterlagen zu sanieren. Änderungen an der Gebäudehülle, die den Energieverbrauch nachteilig beeinflussen, haben die Aberkennung des Förderbeitrages zur Folge.
  12. Der Bonus wird nur im Zusammenhang mit einer Förderzusage gemäss Massnahme M-01 und bei zeitgleicher Gesuchseinreichung und anschliessender Ausführung gewährt.
  13. Die Beitragszusicherung verfällt nach Ablauf von 24 Monaten. Vor Ablauf dieser Frist muss das Projekt realisiert und das Abschlussformular mit allen erforderlichen Unterlagen eingereicht werden.
  14. Werden Förderbeiträge durch Dritte (ausgenommen Gemeindebeiträge) ausgerichtet, wird der kantonale Beitrag nur soweit ausgerichtet, als er zur Ergänzung der im kantonalen Förderprogramm Energie vorgesehenen Beitragssätze notwendig ist.

Amt für Umwelt

  • Kasernenstrasse 17A
  • 9102 Herisau
  • T: +41 71 353 65 35
  • F: +41 71 353 65 36

Neutrale Energieberatung

Tel. +41 71 353 09 49 – Mailanfrage