Hauptinhalt

Kantonale Förderung ab 2017

Wer bei seinem Bau- oder Umbauprojekt auf erneuerbare Energien setzt, kann mit  Unterstützung rechnen. Mit einem Anreiz- und Förderungsprogramm wird eine aktive und innovative Energiepolitik betrieben. Anstelle von Vorschriften werden Anreize für eine rationelle Energienutzung geschaffen. Eine vermehrte Nutzung erneuerbarer Energie trägt zu einer Reduktion des Kohlendioxid-Ausstosses, und damit zur Verminderung des Treibhauseffektes bei. Die Unterstützung von moderner Haustechnik und überdurchschnittlich guten Neubauten und Sanierungen schafft Anreize für Gewerbe und Wirtschaft in der Region.

Gesuchs-Förderportal

Sie wollen ein Fördergesuch stellen?

Hier kommen Sie zum Förderportal von Appenzell Ausserrhoden 

Bitte beachten Sie, dass Sie die Gesuche nur noch elektronisch erfassen können. Nach der Erfassung müssen Sie das Gesuch ausdrucken, unterschreiben, mit den notwendigen Beilagen ergänzen und der Bearbeitungsstelle per Post zur Prüfung zustellen.

Ziele und Anforderungen

Die wesentlichen Ziele des Förderprogramms Energie 2017 sind eine verstärkte Förderung im Bereich Gebäudehülleneffizienz und die Intensivierung der bisherigen Förderung der erneuerbaren Wärme.

Wer Fördergelder beantragt muss im Vorfeld gewisse Bedingungen erfüllen, welche in der kantonalen Verordnung über Förderungsbeiträge nach dem Energiegesetz und im Förderungsprogramm Energie festgelegt sind. Mit diesem Programm steht dem Kanton Appenzell Ausserrhoden ein Instrument zur Verfügung, welches energiesparende Investitionen, die gewisse Bedingungen erfüllen, mit einem finanziellen Beitrag belohnt.

 

 

Gesetzliche Grundlagen

Gesetzliche Grundlagen sind das kantonale Energiegesetz (bGS 750.1) und die kantonale Energieverordnung (bGS 750.11), namentlich die folgenden Bestimmungen der kantonalen Energieverordnung:

Art. 26 Einreichung der Gesuche; Entscheid
1 Gesuche sind vor Inangriffnahme eines Vorhabens zusammen mit den notwendigen Unterlagen dem Amt für Umwelt einzureichen. Auf Gesuche, welche erst später eingereicht werden, wird nicht eingetreten.
2 Das Departement Bau und Umwelt entscheidet über die Gesuche in Form einer anfechtbaren Beitragszusicherung. Sie kann die Zusicherung an Auflagen und Bedingungen knüpfen.
3  Werden auch Förderungsbeiträge durch Dritte ausgerichtet, wird der kantonale Beitrag entsprechend gekürzt. Die gesuchstellende Person ist verpflichtet, auf allfällige Förderungsbeiträge von Dritten hinzuweisen.

Art. 27 Ausrichtung der Förderungsbeiträge
1 Der Förderungsbeitrag wird nicht ausgerichtet, wenn mit der Realisierung des Vorhabens vor Rechtskraft der Beitragszusicherung begonnen wird.
2 Förderungsbeiträge werden nur im Rahmen der zur Verfügung stehenden Mittel ausgerichtet. Sie werden erst ausbezahlt, wenn das Vorhaben dem Gesuch entsprechend sowie ordnungsgemäss ausgeführt und abgenommen ist und die im Einzelfall verlangten Unterlagen eingereicht sind.
3 Stellt sich heraus, dass bei der Realisierung des Vorhabens geringfügig vom Gesuch abgewichen wurde, wird der zugesicherte Förderungsbeitrag entsprechend angepasst. Bei weitergehenden Abweichungen entfällt der Beitrag.

Art. 28 Rückzahlung des Förderungsbeitrages
1 Fallen innerhalb von fünf Jahren nach Auszahlung des Beitrages eine oder mehrere Voraussetzungen für die
Gewährung von Beiträgen weg, oder wird die Anlage oder Einrichtung innert dieser Frist entfernt, zweckentfremdet oder ausser Betrieb gesetzt, kann das Departement Bau und Umwelt von der jeweiligen Eigentümerin oder dem jeweiligen Eigentümer die Rückzahlung des Beitrages verlangen.
2 Der Förderungsbeitrag ist durch die jeweilige Eigentümerin oder den jeweiligen Eigentümer in jedem Fall dann zurückzubezahlen, wenn er durch falsche Angaben erschlichen worden ist oder wenn sie oder er Förderungsbeiträge von Dritten verschwiegen hat.
3 Diese Rückzahlungsverpflichtung kann im Grundbuch angemerkt werden.

Art. 29 Pflichten der Empfängerinnen und Empfänger
Wer Förderungsbeiträge erhält, ist zur Zusammenarbeit mit dem Kanton verpflichtet und hat insbesondere die für eine allfällige Berichterstattung notwendigen Unterlagen zur Verfügung zu stellen.

 

 

Amt für Umwelt

  • Kasernenstrasse 17A
  • 9102 Herisau
  • T: +41 71 353 65 35
  • F: +41 71 353 65 36

Neutrale Energieberatung

Tel. 071 353 09 49 – Mailanfrage