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M-01 Wärmedämmung Fassade, Dach und Boden gegen Erdreich

Symbolbild für Wärmedämmung der Fassade und des Dachs

Förderung von Wärmedämm-Massnahmen an bereits im Ausgangszustand beheizte Gebäudeteile von Bauten mit Baubewilligungsjahr vor 2000.

Beitragssätze

Bauteile

Mindestanforderung

Beitragssatz

Dach, Wand und Boden gegen aussen,
Wand  und Boden im Erdreich bis 2 m

U-Wert 0.20 W/m2K

Fr. 40.-- pro m2

Wand und Boden mehr als 2 m im Erdreich

U-Wert 0.25 W/m2K

Fr. 40.-- pro m2

Einzureichende Unterlagen

beim Gesuch
  • Unterschriebenes Gesuchsformular
  • Situationsplan mit Kennzeichnung des Objektes 
    (siehe https://www.geoportal.ch/ktar)
  • Aktuelle Fotos der Gebäudeansichten und der zu sanierenden Gebäudeteile
  • Offerten der zu sanierenden Gebäudeteile (Dach, Fassade)
  • nachvollziehbare Flächenberechnung
  • Energetische Kennzahlen (U-Wert Berechnung)
  • GEAK Plus, wenn der vorhergesehene Förderbeitrag Fr. 10'000.- übersteigt 
 
beim Abschluss
  • Unterschriebenes Abschlussformular
  • Aktuelle Fotos der Gebäudeansichten und der sanierten Gebäudeteile
  • Rechnungen der zu sanierten Gebäudeteile (Dach, Fassade)
  • nachvollziehbare Flächenberechnung
  • Energetische Kennzahlen (U-Wert Berechnung) 

Bedingungen

  1. Übergeordnet gelten die Bestimmungen des kantonalen Energiegesetzes (bGS 750.1) und der kantonalen Energieverordnung (bGS 750.11), namentlich die Bestimmungen der kantonalen Energieverordnung (Art. 26 bis Art. 29) bezüglich Einreichung der Gesuche und Entscheid, Ausrichtung der Förderungsbeiträge, Rückzahlung des Förderbeitrages und Pflichten der Empfängerinnen und Empfänger.
  2. Anspruchsberechtigt sind private Personen, private Institutionen und private Betriebe.
  3. Das Gebäude muss sich im Kanton Appenzell Ausserrhoden befinden sowie bestehend und ganzjährig bewohnt oder genutzt sein.
  4. Beitragsberechtigt sind nur Sanierungen an Gebäuden mit Baubewilligungsjahr vor 2000.
  5. Der Mindestbeitragssatz pro Antrag beträgt Fr. 3'000.--.
  6. Der Beitragssatz darf maximal 50 % der massnahmenbedingten Gesamtinvestitionen betragen.
  7. Für die geförderten Gebäudeteile gelten folgende Mindestanforderungen an die Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Werte) nach der Sanierung:
    - Wand, Dach, Boden gegen Aussenklima (bis 2 m im Erdreich): 0.20 W/m2K
    - Wand und Boden gegen Erdreich (mehr als 2 m im Erdreich): 0.25 W/m2K
    - Die Verbesserung muss mindestens 0.07 W/m2K betragen.
  8. Für folgende Bauten und Bauteile können gegen Nachweis, dass die geforderten U-Werte nicht realisierbar sind, Erleichterungen gewährt werden:
    (1) Für geschützte Bauten, die Bestandteil der Inventare des Bundes, der Kantone oder der Gemeinden sind und in diesen Inventaren als von «nationaler» oder «regionaler» Bedeutung eingetragen sind;
    (2) für Bauteile, die von einer Behörde als «geschützt» definiert werden.
  9. Werden bei einer Sanierung bestehende Räume neu beheizt, zusätzlicher Wohnraum auf- oder angebaut, sind die betreffenden Sanierungen bzw. Neueinbauten nicht beitragsberechtigt.
  10. Die Projektierung und Ausführung der Sanierung muss durch eine ausgewiesene Fachperson erfolgen. Die Fachperson ist für die Aufklärung des Bauherrn über die Vermeidung von Bauschäden verantwortlich (wichtig bei Fenstersanierungen, fachgerechte Ausführung, richtiges Lüften usw.).
  11. Das Gebäude ist gemäss den eingereichten Unterlagen zu sanieren. Änderungen an der Gebäudehülle, die den Energieverbrauch nachteilig beeinflussen, haben die Aberkennung des Förderbeitrages zur Folge.
  12. Die Bauherrschaft akzeptiert eine umfassende Einsichtnahme in die Planungsunterlagen und eine allfällige Stichprobenkontrolle am Bau oder eine Schlussabnahme.
  13. Ab einem Förderbeitrag von Fr. 10‘000.-- ist dem Gesuch ein objektspezifischer, gültiger GEAK-Plus beizulegen (falls nicht möglich: Grobanalyse mit Vorgehensempfehlung gemäss Pflichtenheft BFE).
  14. Die Beitragszusicherung verfällt nach Ablauf von 24 Monaten. Vor Ablauf dieser Frist muss das Projekt realisiert und das Abschlussformular mit allen erforderlichen Unterlagen eingereicht werden.
  15. Werden Förderbeiträge durch Dritte (ausgenommen Gemeindebeiträge) ausgerichtet, wird der kantonale Bei-trag nur soweit ausgerichtet, als er zur Ergänzung der im kantonalen Förderprogramm Energie vorgesehenen Beitragssätze notwendig ist.

Amt für Umwelt

  • Kasernenstrasse 17A
  • 9102 Herisau
  • T: +41 71 353 65 35
  • F: +41 71 353 65 36

Neutrale Energieberatung

Tel. +41 71 353 09 49 – Mailanfrage