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M-06 Sole/Wasserwärmepumpe bis 200 kW

Symbolbild einer Sole-Wasser-Wärmepumpe

Förderung von elektrisch betriebenen Sole/Wasser-Wärmepumpenanlagen mit Erdwärmesonden als Hauptheizung in bestehenden Gebäuden als Ersatz einer Heizöl-, Erdgas- oder Elektroheizung.

Beitragssätze

 Gebäude bis 12.5 kWth ("EFH" bis 250 m2)
  • Pauschalbeitrag an Neuanlage als Ersatz einer Heizöl-,
    Erdgas- oder Elektroheizung

Fr. 4‘650.--

  • Pauschalbeitrag für Erstinstallation Wärmeverteilsystem

Fr. 2‘100.--

Gebäude über 12.5 kWth
  • Grundbeitrag an Neuanlage als Ersatz einer Heizöl-,
    Erdgas- oder Elektroheizung
Fr. 2'400.--
  • zusätzlicher leistungsabhängiger Beitrag
Fr. 180.-- / kWth
  • Zusatzbeitrag für Erstinstallation Wärmeverteilsystem
Fr. 1‘600.--
  • leistungsabhängiger Zusatzbeitrag für Erstinstallation
    Wärmeverteilsystem
Fr. 40.-- / kWth

Es werden nur Anlagen mit einer Leistung bis maximal 200 kWth (Fr. 38'400.--) unterstützt.

Einzureichende Unterlagen

beim Gesuch
  • Unterschriebenes Gesuchsformular
  • Situationsplan mit Kennzeichnung des Objektes 
    (siehe https://www.geoportal.ch/ktar)
  • Anlagenschema
  • Offerten
  • Wärmepumpen-System-Modul oder Nachweis Wärmepumpengütesiegel
  • Leistungsgarantie zur Offerte für Wärmepumpen

 

beim Abschluss
  • Unterschriebenes Abschlussformular
  • Inbetriebnahmeprotokoll der Anlage
  • Lieferschein Wärmepumpe
  • Bauabrechnung

Bedingungen

  1. Übergeordnet gelten die Bestimmungen des kantonalen Energiegesetzes (bGS 750.1) und der kantonalen Energieverordnung (bGS 750.11), namentlich die Bestimmungen der kantonalen Energieverordnung (Art. 26 bis Art. 29) bezüglich Einreichung der Gesuche und Entscheid, Ausrichtung der Förderungsbeiträge, Rückzahlung des Förderbeitrages und Pflichten der Empfängerinnen und Empfänger.
  2. Anspruchsberechtigt sind private Personen, private Institutionen und private Betriebe.
  3. Die Sole/Wasser-Wärmepumpenanlage muss sich im Kanton Appenzell Ausserrhoden befinden und bestehende, ganzjährig genutzte Wohnbauten mit Wärme versorgen. Gebäude gelten als bestehend, wenn sie mindestens 5 Jahre alt sind.
  4. Die Sole/Wasser-Wärmepumpenanlage ersetzt eine Heizöl-, Erdgas- oder Elektroheizung.
  5. Beiträge erhalten neu installierte, elektrisch betriebene Sole/Wasser-Wärmepumpenanlagen bis maximal 200 kWth, welche als Wärmequelle grundsätzlich Erdsonden nutzen, die den Heizenergiebedarf eines bestehenden Gebäudes als Hauptheizung decken und die in ein hydraulisches Wärmeverteilsystem eingebunden sind. Es werden nur Fördergelder zugesichert und gesprochen, wenn nach Installation der Sole/ Wasser-Wärmepumpenanlage keine andere vollwertige zentrale Beheizung des Gebäudes vorhanden ist.
  6. Die installierte Wärmepumpen-Anlage verfügt über ein Wärmepumpen-System-Modul (WPSM), sofern für die installierte thermische Nennleistung anwendbar. Über der Anwendbarkeitsgrenze des WPSM muss die Wärmepumpe über ein in der Schweiz gültiges internationales oder nationales Wärmepumpengütesiegel verfügen und es muss die von einer Fachfirma/Fachperson unterschriebene Leistungsgarantie Wärmepumpen (zur Offerte) vorliegen.
  7. Die Erdwärmesonde muss durch eine Erdwärmesonden-Bohrfirma mit Gütesiegel abgeteuft werden.
  8. Der Förderbeitrag wird mit maximal 50 Watt thermisch installierter Nennleistung pro m2 EBF bemessen.
  9. Die Anlage muss fachgerecht dimensioniert, montiert und ab 100 kWth gemessen (Strom- und Wärmemessung) werden. Ansonsten kann der zugesicherte Förderbeitrag verweigert werden.
  10. Nicht förderberechtigt sind Erdregister, Erdkörbe und Eisspeicher nutzende Anlagen.
  11. Beitragsberechtigt sind für die gesamte Liegenschaft neu installierte Heizwärmeverteilungen und Wärmeabgabesysteme beim Ersatz von elektrischen Widerstandsheizungen ohne Wasserverteilsystem (Einzelraumheizungen) sowie beim Ersatz von mit fossilen Brennstoffen befeuerten Einzel- und Etagenöfen. Nicht beitragsberechtigt sind Erweiterungen, Ausbauten oder Anpassungen bestehender Wärmeverteilsysteme.
  12. Eine Kumulierung mit einem Förderbeitrag des Kantons an ein MINERGIE-Gebäude (M-12) ist nicht möglich.
  13. Die Beitragszusicherung verfällt nach Ablauf von 24 Monaten. Vor Ablauf dieser Frist muss das Projekt realisiert und das Abschlussformular mit allen erforderlichen Unterlagen eingereicht werden.
  14. Werden Förderbeiträge durch Dritte (ausgenommen Gemeindebeiträge) ausgerichtet, wird der kantonale Beitrag nur soweit ausgerichtet, als er zur Ergänzung der im kantonalen Förderprogramm Energie vorgesehenen Beitragssätze notwendig ist.

Amt für Umwelt

  • Kasernenstrasse 17A
  • 9102 Herisau
  • T: +41 71 353 65 35
  • F: +41 71 353 65 36

Neutrale Energieberatung

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