Hauptinhalt

M-07 Anschluss an ein Wärmenetz bis 200 kW

Symbolbild einer Übergangsstation beim Anschluss an ein Wärmenetz

Förderung von Wärmenetz-Anschlüssen als Hauptheizung an bestehende Gebäude als Ersatz einer Heizöl-, Erdgas- oder Elektroheizung zur Nachverdichtung bestehender Wärmenetze.

Beitragssätze

 Gebäude bis 12.5 kWth ("EFH" bis 250 m2)
  • Pauschalbeitrag an Neuanlage als Ersatz einer Heizöl-,
    Erdgas- oder Elektroheizung

Fr. 4'250.--

  • Pauschalbeitrag für Erstinstallation Wärmeverteilsystem

Fr. 2‘100.--

Gebäude über 12.5 kWth
  • Grundbeitrag an Neuanlage als Ersatz einer Heizöl-,
    Erdgas- oder Elektroheizung
Fr. 4'000.--
  • zusätzlicher leistungsabhängiger Beitrag
Fr. 20.-- / kWth
  • Zusatzbeitrag für Erstinstallation Wärmeverteilsystem
Fr. 1‘600.--
  • leistungsabhängiger Zusatzbeitrag für Erstinstallation
    Wärmeverteilsystem
Fr. 40.-- / kWth

Es werden nur Anlagen mit einer Leistung bis maximal 200 kWth (Fr. 8'000.--) unterstützt.

Bedingungen

  1. Übergeordnet gelten die Bestimmungen des kantonalen Energiegesetzes (bGS 750.1) und der kantonalen Energieverordnung (bGS 750.11), namentlich die Bestimmungen der kantonalen Energieverordnung (Art. 26 bis Art. 29) bezüglich Einreichung der Gesuche und Entscheid, Ausrichtung der Förderungsbeiträge, Rückzahlung des Förderbeitrages und Pflichten der Empfängerinnen und Empfänger.
  2. Anspruchsberechtigt sind private Personen, private Institutionen und private Betriebe.
  3. Der Anschluss an ein Wärmenetz muss sich im Kanton Appenzell Ausserrhoden befinden und bestehende, ganzjährig bewohnte oder genutzte Gebäude mit Wärme versorgen. Gebäude gelten als bestehend, wenn sie mindestens 5 Jahre alt sind.
  4. Der Anschluss an ein Wärmenetz ersetzt eine Heizöl-, Erdgas- oder Elektroheizung.
  5. Beiträge erhalten neu erstellte Anschlüsse an bestehende Wärmenetze bis maximal 200 kWth, die den Heizenergiebedarf eines bestehenden Gebäudes als Hauptheizung decken. Es werden nur Fördergelder zu-gesichert und gesprochen, wenn nach Anschluss an das Wärmenetz keine andere vollwertige zentrale Beheizung des Gebäudes vorhanden ist. Wärmenetze gelten als bestehend, wenn sie mindestens 5 Jahre alt sind.
  6. Leistungsanteile für Prozesswärme sind von der Förderung ausgeschlossen.
  7. Unterstützt werden Anschlüsse an Wärmenetze, die Wärme aus Netzen beziehen, die zu mindestens 75 % des Nutzenergieanteils aus erneuerbaren Energien (Holz, Biogas, Erdwärme/Umweltwärme) oder Abwärme nutzen.
  8. Der Förderbeitrag wird mit maximal 50 Watt thermisch installierter Nennleistung pro m2 EBF bemessen.
  9. Die Anlage muss fachgerecht dimensioniert und ausgeführt werden. Ansonsten kann der zugesicherte Förderbeitrag verweigert werden.
  10. Beitragsberechtigt sind für die gesamte Liegenschaft neu installierte Heizwärmeverteilungen und Wärmeabgabesysteme beim Ersatz von elektrischen Widerstandsheizungen ohne Wasserverteilsystem (Einzelraumheizungen) sowie beim Ersatz von mit fossilen Brennstoffen befeuerten Einzel- und Etagenöfen. Nicht beitragsberechtigt sind Erweiterungen, Ausbauten oder Anpassungen bestehender Wärmeverteilsysteme.
  11. Eine Kumulierung mit einem Förderbeitrag des Kantons an ein MINERGIE-Gebäude (M-12) ist nicht möglich.
  12. Die Beitragszusicherung verfällt nach Ablauf von 24 Monaten. Vor Ablauf dieser Frist muss das Projekt realisiert und das Abschlussformular mit allen erforderlichen Unterlagen eingereicht werden.
  13. Werden Förderbeiträge durch Dritte (ausgenommen Gemeindebeiträge) ausgerichtet, wird der kantonale Beitrag nur soweit ausgerichtet, als er zur Ergänzung der im kantonalen Förderprogramm Energie vorgesehenen Beitragssätze notwendig ist.

Amt für Umwelt

  • Kasernenstrasse 17A
  • 9102 Herisau
  • T: +41 71 353 65 35
  • F: +41 71 353 65 36

Neutrale Energieberatung

Tel. 071 353 09 49 – Mailanfrage