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M-12 Umfassende Gesamtsanierungen mit MINERGIE-Zertifikat

Symbolbild für eine Gesamtsanierung nach Minergie

Förderung von umfassenden MINERGIE-Gebäudesanierungen ohne Etappierung.

Beitragssätze

Sanierung nach

EFH / ZFHMFH

Nichtwohnbauten

MINERGIE (-A)

Fr. 120.-- pro m2 EBFFr.  80.-- pro m2 EBF

Fr.  60.-- pro m2 EBF

MINERGIE -PFr. 155.-- pro m2 EBFFr.  90.-- pro m2 EBFFr.  65.-- pro m2 EBF

Einzureichende Unterlagen

beim Gesuch
  • Unterschriebenes Gesuchsformular
  • Situationsplan mit Kennzeichnung des Objektes (siehe www.geoportal.ch/ktar)
  • provisorisches Minergiezertifikat (allenfalls Antrag Minergie, sofern provisorisches Zertifikat noch nicht vorliegt)

 

beim Abschluss
  • Unterschriebenes Abschlussformular
  • definitives Minergiezertifikat
  • Abnahmeprotokoll
  • Baukostenabrechnung BKP 2

Bedingungen

  1. Übergeordnet gelten die Bestimmungen des kantonalen Energiegesetzes (bGS 750.1) und der kantonalen Energieverordnung (bGS 750.11), namentlich die Bestimmungen der kantonalen Energieverordnung (Art. 26 bis Art. 29) bezüglich Einreichung der Gesuche und Entscheid, Ausrichtung der Förderungsbeiträge, Rückzahlung des Förderbeitrages und Pflichten der Empfängerinnen und Empfänger.
  2. Anspruchsberechtigt sind private Personen, private Institutionen und private Betriebe.
  3. Das Gebäude muss sich im Kanton Appenzell Ausserrhoden befinden und bestehend, ganzjährig bewohnt oder genutzt sein.
  4. Das sanierte Gebäude muss über das definitive MINERGIE (-A) oder MINERGIE-P-Zertifikat verfügen.
  5. Beitragsberechtigt sind nur Sanierungen an Gebäuden, welche vor 2000 erstellt wurden.
  6. Als Mehrfamilienhaus gilt ein Wohnhaus mit mind. 3 Wohnungen. Die Wohnungen müssen mindestens über eine eigene Nasszelle und eigene Kochstelle (Herd, Ofen, Waschplatz) sowie über einen Wohnraum verfügen.
  7. Werden bei einer Sanierung bestehende Räume neu beheizt, zusätzlicher Wohnraum auf- oder angebaut, sind die betreffenden Sanierungen bzw. Neueinbauten nicht beitragsberechtigt. Für die Berechnung des Förderbeitrages wird die bestehende Energiebezugsfläche vor der Sanierung berücksichtigt.
  8. Die Projektierung und Ausführung der Sanierung muss durch eine ausgewiesene Fachperson erfolgen. Die Fachperson ist für die Aufklärung des Bauherrn über die Vermeidung von Bauschäden verantwortlich (wichtig bei Fenstersanierungen, fachgerechte Ausführung, richtiges Lüften usw.).
  9. Das Gebäude ist gemäss den eingereichten Unterlagen zu sanieren. Änderungen an der Gebäudehülle und/oder der Haustechnik, die den Energieverbrauch nachteilig beeinflussen, haben die Aberkennung des Förderbeitrages zur Folge.
  10. Eine Kumulierung mit einem Förderbeitrag des Kantons an eine der Massnahmen M-01 bis M-08 und M-14 ist nicht möglich.
  11. Gesuche mit einem vorgesehenen Förderbeitrag über Fr. 150‘000.-- werden hinsichtlich der zur Verfügung stehenden Budgetmittel einzelfallweise beurteilt.
  12. Die Beitragszusicherung verfällt nach Ablauf von 24 Monaten. Vor Ablauf dieser Frist muss das Projekt realisiert und das Abschlussformular mit allen erforderlichen Unterlagen eingereicht werden.
  13. Werden Förderbeiträge durch Dritte (ausgenommen Gemeindebeiträge) ausgerichtet, wird der kantonale Beitrag nur soweit ausgerichtet, als er zur Ergänzung der im kantonalen Förderprogramm Energie vorgesehenen Beitragssätze notwendig ist.

Amt für Umwelt

  • Kasernenstrasse 17A
  • 9102 Herisau
  • T: +41 71 353 65 35
  • F: +41 71 353 65 36

Neutrale Energieberatung

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