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Windenergie in Appenzell Ausserrhoden

Windenergie – erneuerbar, effizient, einheimisch

Die Kraft des Windes zu nutzen ist keine neue Idee: Früher hauptsächlich für das Mahlen von Getreide, das Wasserpumpen (z.B. Windturbine Gäbris) oder als Antrieb für die Schifffahrt, im Laufe des 20. Jahrhunderts vor allem in unserer Freizeit (Segel-, Surf- und Flugsport) und heute immer mehr zur Stromerzeugung.

Bis vor Kurzem schien die Windenergieproduktion in Appenzell Ausserrhoden wenig interessant. Dank stark sinkenden Produktionskosten und einem rasanten technischem Fortschritt können Windenergieanlagen heute auch in windschwächeren Regionen rentabel betrieben werden. So auch in der Ostschweiz: Eine effiziente Nutzung des Windes ist möglich und wirtschaftlich interessant, was u.a. die neue Windenergieanlage in Haldenstein (GR) – die grösste der Schweiz – beweist.

Klein, aber viel versprechend: "Eigener" Windstrom für 8'000 Haushalte

Die Hügel- und Bergzüge im Appenzellerland sind sonnenverwöhnt – aber in einigen Gebieten auch windreich. Dies zeigen die Resultate einer Windpotentialstudie aus dem Jahr 2012, welche die beiden Appenzeller Kantone zusammen erarbeitet haben. Die drei viel versprechendsten Windgebiete auf Ausserrhoder Boden sind die Hochalp, der Suruggen und der Hochhamm (siehe Windpotentialstudie und Karten).

Wie weiter?

Ob in Appenzell Ausserrhoden je Windkraftanlagen gebaut werden, ist noch lange nicht entschieden. Falls die gemessenen Windverhältnisse zuversichtlich stimmen, sollen die raumplanerischen Voraussetzungen für den Bau von Windkraftanlagen geschaffen werden. Dazu müssten die potenziellen Ausserrhoder Windgebiete im kantonalen Richtplan als Interessengebiete für die Windkraftnutzung aufgenommen und von verschiedenen Interessens- und Rechtsvertretern sowie der Ausserrhoder Bevölkerung befürwortet werden.

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