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Einleitung

Private Kontrolle

Mit der Einführung der Privaten Kontrolle wird Fachleuten die Befugnis erteilt, Bauvorhaben in energierechtlicher Hinsicht zu kontrollieren: Sie überprüfen anstelle der Baubewilligungsbehörde, ob die eingereichten Bauprojekte den Anforderungen der Energiegesetzgebung entsprechen.

Zusammenarbeit der Kantone Appenzell A.Rh., Glarus, St.Gallen und Zürich ab 1.1.2007

Die in der gemeinsamen Liste publizierten Fachleute (natürliche Personen) dürfen in den Kantonen AR, GL, SG und ZH die Private Kontrolle ausüben, das heisst, die Energienachweis-Formulare bei "Private Kontrolle" unterschreiben.

Warum Private Kontrolle?

Wer bauen will, beauftragt Architektur bzw. Planungsfachleute, ein bewilligungsfähiges Bauprojekt auszuarbeiten; d.h. ein solches, das die einschlägigen Vorschriften einhält. Die Fachleute streben die inhaltliche Richtigkeit ihrer Arbeit mit anderen Worten ohnehin an. Mit der Einführung der Privaten Kontrolle wird ihnen darüber hinaus zugestanden, diese Eigenkontrolle unterschriftlich zu bestätigen. Mit diesem Vorgehen werden ihre vorhandenen Projektkenntnisse genutzt. Der Zusatzaufwand, welcher der Baubewilligungsbehörde durch die nachträgliche behördliche Prüfung entstehen würde, entfällt zu einem grossen Teil. Für die Fachleute resultiert durch die Bestätigung demgegenüber kaum ein Zusatzaufwand. Die Private Kontrolle führt folglich zu einer Effizienzsteigerung.

Entlastung der Gemeinden mit der Privaten Kontrolle

Weil sich die Arbeit der Gemeinde als Baubewilligungsbehörde auf die Kontrolle der Formalitäten beschränkt und sie nur Stichproben zur Qualitätskontrolle durchführt, wird sie massgeblich entlastet. Weitere Folge dieser Vereinfachung kann die Verkürzung der Behandlungsfristen von Baugesuchen sein.

Private Kontrolle ist freiwillig

Die Bauherrschaft entscheidet, ob ihr Vorhaben von einer zur Privaten Kontrolle befugten Person oder durch die Bewilligungsbehörde überprüft wird. Falls die Überprüfung des Energienachweises auf Wunsch der Bauherrschaft durch die Bewilligungsbehörde erfolgt, wird sich dieser Mehraufwand in der Regel in einer entsprechenden Baubewilligungsgebühr niederschlagen.

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