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Informationen zu 5G

5G ist keine ganz neue Technologie. Sie ermöglicht aber ganz neue Anwendungsgebiete dank hoher Datenrate und Kapazität, kurzer Reaktionszeit und grösserer Stabilität.

Der Unterschied der Funksignale zwischen der 4G-Technologie und der neuen 5G-Technologie ist sehr klein, da beide auf dem gleichen Modulationsverfahren beruhen. Zudem werden neue Frequenzbänder nur zwischen 700 MHz und 3.8 GHz zur Verfügung gestellt.

Das viel kritisierte 20-80 GHz-Frequenzband steht den Mobilfunkbetreibern noch nicht zur Verfügung und ist nicht Bestandteil der aktuellen Anpassungen im Mobilfunknetz. Die Vergabe der Funkfrequenzen für den Mobilfunk erfolgt durch den Bund.

»» Link zur BAKOM Karte der Standorte mit aktiven Antennen 5G

Adaptive Antennen (Beamforming)

Mittels Beamforming soll eine bessere Verbindungsqualität bei niedrigerer Sendeleistung durch gezieltes Ansteuern des Smartphones erreicht werden. Beamforming-Antennen senden spotartig und gezielt zu den verschiedenen Nutzern in der Funkzelle und nicht mehr so breitflächig wie die bisherigen Antennen. Dadurch kann die allgemeine Strahlenbelastung im Raum reduziert werden.

Bewilligungspraxis für 5G

Für die umweltrechtliche Bewilligungspraxis ist zu beachten, dass die NISV im Mobilfunkbereich Technologien und Funkdienste nicht mehr unterscheidet. Sie berücksichtigt primär die Sendefrequenz und die Abstrahlleistungen der Antennen für die Schutzbestimmungen. Der aktuelle Ausbau für 5G erfolgt auch weiterhin mit den bisherigen Grenzwerten.

Details zur Bewilligungspraxis Mobilfunk

Zusätzliche Informationen

Amt für Umwelt

Kasernenstrasse 17A
9102 Herisau
T: +41 71 353 65 35