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EU/EFTA-Staaten

EU-Staaten

Belgien, Bulgarien,Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Grossbritannien, Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Republik Tschechien, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Ungarn, Zypern

EFTA-Staaten

Norwegen, Island, Fürstentum Liechtenstein, Schweiz

Kroatien

Kroatischen Staatsangehörigen wird mit der Ausdehnung des Freizügigkeitsabkommens auf Kroatien seit dem 1. Januar 2017 das Recht auf Aufenthalt und Zugang zu einer Erwerbstätigkeit in der Schweiz eingeräumt. Voraussetzung hierfür ist, dass eine Arbeitsstelle gefunden wurde oder der Lebensunterhalt aus eigenen Mitteln bestritten werden kann. Das Freizügigkeitsabkommen regelt zudem die Koordination der Sozialen Sicherheit wie auch die Anerkennung von Diplomen. Die Visumspflicht für kroatische Staatsangehörige entfällt.

Zuwanderungsbeschränkungen

Der erstmalige Stellenantritt in der Schweiz für Kroatinnen und Kroaten bedarf nach wie vor der Bewilligung der Arbeitsmarktbehörde. Der Inländervorrang sowie die orts- und branchenüblichen Arbeitsbedingungen werden dabei geprüft.

Inländervorrang sowie Lohn- und Arbeitsbedingungen

Der Arbeitgeber in der Schweiz hat aufgrund des Prinzips des Inländervorranges nachzuweisen, dass seine Rekrutierungsbemühungen auf dem inländischen Arbeitsmarkt erfolglos waren und keine entsprechenden Arbeitskräfte (Schweizer oder in den schweizerischen Arbeitsmarkt integrierte Ausländer) gefunden werden konnten.

Arbeitskräfte aus Kroatien müssen hinsichtlich der Lohn- und Arbeitsbedingungen gleich behandelt werden wie die inländischen Arbeitnehmenden. Die Arbeitsmarktbehörde prüft vor der erstmaligen Erteilung einer Bewilligung, ob der Arbeitsvertrag den wesentlichen gesetzlichen Bestimmungen entspricht. 

Amt für Wirtschaft und Arbeit

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