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Aus unserer Arbeit

Denkmalpflege ist in der Schweiz in erster Linie eine Aufgabe der Kantone. Die Kantone werden in der Denkmalpflege und im Ortsbildschutz vom Bund unterstützt. Zuständig auf nationaler Ebene ist das Bundesamt für Kultur. Neben den staatlichen Organen setzen sich verschiedene private Organisationen für diese Anliegen ein. Weiterführende Informationen finden Sie auf www.denkmalpflege.ch.

Aus denkmalpflegerischer Sicht hat Appenzell Ausserrhoden eine Sonderstellung: 50% der bestehenden Bauten sind vor 1919 erstellt worden. Deshalb hat der Kanton eine hohe Dichte an schützenswerten Bauten und national geschützten Ortsbildern.

Sehr schöne Beispiele von Umbauten unter Berücksichtigung denkmalpflegerischer Anliegen sind unter www.appenzellerhaus-ar.ch zu finden.

Recherchen

Um den Bauten gerecht zu werden ist es notwendig, ihre Entstehungsgeschichte zu kennen.

Wie Kapitel eines riesigen Handbuches bilden die Recherchen das Wissensgerüst der denkmalpflegerischen Tätigkeit. Externe und interne Fachkräfte stellen Dokumentationen zu Bauteilen, Gebäudetypologien, Spezialbauten und vielem mehr zusammen. Mit deren Hilfe können die Schutzobjekte beurteilt und ihre Gebäudeteile bewertet werden.

Antennen
Antennen
Blitzableiter
Blitzableiter
Mistabwurf
Mistabwurf
Psychiatrisches Zentrum Herisau
Psychiatrisches Zentrum Herisau
Architekt Waldburger
Architekt Waldburger

Archiv

Fotos

Das Fotoarchiv beinhaltet Bilddokumente sämtlicher Schutzobjekte, welche bei Umbauten oder Renovationen etc. Beitragszahlungen des Kantons erhalten haben. Fotografien, welche im Zusammenhang mit Recherchen und Dokumentationen entstanden, sowie alte Bilddokumente aus aufgelösten Privatarchiven.

Plandokumente

Umbauarbeiten an Schutzobjekten werden dokumentiert und bei der kantonalen Denkmalpflege archiviert.

Tapeten

Die kantonale Denkmalpflege verfügt über eine umfangreiche Tapetensammlung, welche fortlaufend durch neue Fundstücke ergänzt wird. In früheren Zeiten wurden Zeitungen, eventuell alte Schulhefte oder sonstige Dokumente als Schicht zwischen dem Holz der Wand und der Tapete verwendet, so dass teilweise Jahreszahlen sowie interessante Hinweise zum damaligen Leben unverhofft auftauchen.

Bauteile

Beim Abbruch alter Liegenschaften, beim Räumen von Dachräumen und Tenns kommen zum Teil noch intakte Bauteile zum Vorschein, welche etwas über die Machensart der damaligen Bauzeit verraten. Oder Gebrauchsgegenstände, welche über die Tätigkeit der ehemaligen Bewohner Auskunft geben. Eventuell werden noch gebrauchstaugliche Dinge nach dem Umbau nicht mehr benötigt, sind jedoch für ein anderes Bauvorhaben von Interesse. Die kantonale Denkmalpflege führt ein Verzeichnis solcher Bauteile. Grössere Bauteile wie Türen oder Fenster werden häufig direkt vor Ort eingelagert und bei der Denkmalpflege ins Verzeichnis aufgenommen.