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Schulgeldvereinbarungen

Der Kanton Appenzell Ausserrhoden gehört verschiedenen interkantonalen Schulgeldvereinbarungen an. Im Rahmen dieser Vereinbarungen leistet der Kanton Beiträge, unabhängig der finanziellen Möglichkeiten der Auszubildenden und deren Eltern. Diese Beiträge ermöglichen den Schülerinnen und Schülern bzw. den Studierenden aus Appenzell Ausserrhoden den Zugang zu den verschiedenen Bildungsinstitutionen unter den gleichen Bedingungen, wie es den Auszubildenden aus den jeweiligen Standortkantonen oder den Trägerkantonen möglich ist. Die Beiträge werden direkt den Schulen überwiesen. Sie werden unabhängig der Gewährung von Ausbildungs- und Studienbeiträgen (Stipendien und Darlehen) ausgerichtet.

Im Wesentlichen handelt es sich um folgende Schulgeldvereinbarungen:

Sekundarstufe II

  Tertiärstufe A

  • Die Interkantonale Fachhochschulvereinbarung (FHV) vom 12. Juni 2003 ist auf Beginn des Studienjahres 2005/2006 in Kraft getreten. Sie löst die erste Fachhochschulvereinbarung für die Jahre 1999 bis 2005 ab. Alle Kantone (ausser NE) und das FL sind der Vereinbarung beigetreten. Die FHV-Anhänge und weiterführende Informationen finden Sie hier.

  • Die Interkantonale Universitätsvereinbarung (IUV) vom 20. Februar 1997 regelt den gleichberechtigten interkantonalen Zugang zu den Universitäten und die Abgeltung der Kantone an die Universitätskantone. Alle Kantone sowie das Fürstentum Liechtenstein sind dieser Vereinbarung beigetreten. Weiterführende Informationen finden Sie hier.

 Tertiärstufe B

  • a) Die Interkantonale Vereinbarung über die Höheren Fachschulen (HFSV) bildet seit dem Studienjahr 2015/2016 die Grundlage für den gleichberechtigten Zugang der Studierenden zu den Bildungsgängen von Höheren Fachschulen (HF). Die HFSV regelt namentlich die Höhe der Beiträge, welche ein Kanton für den ausserkantonalen Schulbesuch seiner Studierenden leistet. Den HFSV-Anhang und weiterführende Informationen finden Sie hier.
    b) Die Subventionierung der Vorbereitungskurse auf die Berufsprüfungen und die höheren Fachprüfungen wird ab dem 1. Januar 2018 durch den Bund auf der Basis des Berufsbildungsgesetzes erfolgen. Die Interkantonale Fachschulvereinbarung (FSV) vom 27. August 1998 wurde per 1. Januar 2017 aufgehoben. Es wurden Übergangsbestimmungen zur Subventionierung der vorbereitenden Kurse auf eidgenössische Prüfungen erlassen. Lesen Sie mehr dazu hier.

Diese beiden Vereinbarungen werden durch die Abteilung Berufsbildung betreut.


Im Weiteren unterhält der Kanton Appenzell Ausserrhoden mit folgenden Bildungsinstitutionen bilaterale Abkommen (* Trägerkanton):

 

 

Abteilung Ausbildungs- und Studienbeiträge

  • Regierungsgebäude
  • 9100 Herisau
  • T: +41 71 353 67 23
  • F: +41 71 353 64 97