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Kinder- und Jugendförderung

Im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit wird ein Schwerpunkt auf die Vernetzung und den Austausch gesetzt. In Zusammenarbeit mit der Gemeindepräsidentenkonferenz organisiert das Amt für Soziales, Abteilung Chancengleichheit jährlich einen Vernetzungsanlass, welcher einen vertieften Austausch über laufende Projekte und Angebote im Kanton ermöglicht. Vertreterinnen und Vertreter der professionellen Jugendarbeit und der kommunalen Jugendpolitik in Appenzell Ausserrhoden nutzen die Zusammenkunft, um aktuelle Entwicklungen in der Kinder- und Jugendförderung auf kommunaler, kantonaler und nationaler Ebene zu beleuchten und Erfahrungen auszutauschen.

Projektverantwortliche: Carina Zehnder

Kinder- und Jugendworkshop Appenzell Ausserrhoden

Gewalt unter Jugendlichen: ein Thema?

Rund 30 Vertreterinnen und Vertreter der professionellen Jugendarbeit und der kommunalen Jugendpolitik in Appenzell Ausserrhoden trafen sich am 17. November 2016 im Jugendzentrum in Herisau zu einem «Kinder- und Jugendworkshop». Die bereits achte Zusammenkunft wurde genutzt, um aktuelle Entwicklungen in der Kinder- und Jugendförderung zu beleuchten und sich zu vernetzen. Eingeladen zu diesem jährlich wiederkehrenden Informationsaustausch hatte das kantonale Amt für Soziales in Zusammenarbeit mit der Gemeindepräsidentenkonferenz.

Gewalt unter Jugendlichen ist viel mehr als Schlägereien im öffentlichen Raum. Auch verbale und sexuelle Gewalt sind aktuelle Themen im Alltag von Jugendlichen. In Anbetracht der zunehmend via Internet und soziale Netzwerke ausgeübten Gewalt sind neue Instrumente und Wissensvermittlung nötig. Am achten Netzwerkanlass mit Workshop standen die verschiedenen Facetten von Gewalt unter Jugendlichen im Zentrum.

Daniele Lenzo, Leiter Fachstelle für Gewaltprävention, Extremismus, Krisenintervention und Bedrohungsmanagement Zürich, zeigte in seinem Inputreferat die vielen Facetten der Gewalt auf. Gewalt unter Jugendlichen umfasst viele Formen von aggressiven Handlungen, die von psychischer und verbaler Gewalt (Mobbing), über körperliche und sexuelle Gewalt (Schlägereien, sexuelle Belästigung) bis zu schweren Formen von Überfällen reichen kann. Sichtbare Gewalt wie Schlägereien nehmen seit 2010 ab. Stattdessen sind neue Formen wie Cybermobbing, Sexting wie auch verbale Gewalt aktuell. Wie kann gegen solche Phänomene vorgegangen werden? Was sind gute Präventionsbeispiele aus der Praxis und welche Herausforderungen stellen sich zukünftig? Über diese zentralen Themen wurde rege diskutiert und viele Ideen und Handlungsoptionen wurden aufgezeigt.

Das Referat von Daniele Lenzo finden Sie hier sowie die Teilpräsentationen zu den erwähnten Methoden:

Kerngruppenmodell

Schutzmerkmale

Grenzen

Programm und Informationen

Auf der Webseite «Jugend und Gewalt» finden Sie Factsheets und Best-Practice-Beispiele.

Am 5. Juli 2017 findet die Schweizerische Fachtagung Jugendgewalt statt. Weitere Informationen finden Sie hier.

Abteilung Chancengleichheit

  • Amt für Soziales
    Kasernenstrasse 17
  • 9102 Herisau
  • T: +41 71 353 64 26
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