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Integration von Migrantinnen & Migranten

Integrationsförderung als Verbundaufgabe zwischen Bund, Kanton und Gemeinden

Art. 53 des Gesetzes über Ausländerinnen und Ausländer (AuG, SR 142.20) verpflichtet Bund, Kanton und Gemeinden zur Förderung der Integration von Migrantinnen und Migranten. Die darauf Bezug nehmenden Ausführungsbestimmungen in Art. 2 und Art. 17a der Verordnung über die Integration von Ausländerinnen und Ausländern (VIntA, SR 142.205) konkretisieren die Integrationsförderung als Querschnittaufgabe, welche Kantone und Gemeinden auf der Grundlage eines kantonalen Integrationsprogramms gemeinsam zu erfüllen haben. Das Grundmodell für die Kantonale Integrationsförderung haben Bund und Kantone gemeinsam erarbeitet. Es sind darin acht Handlungsfelder in den Bereichen «Information und Beratung», «Bildung und Arbeit» und «Verständigung und gesellschaftliche Integration» bezeichnet. Die einzelnen Handlungsfelder sind mit strategischen Zielsetzungen hinterlegt.

Auf der Grundlage dieses Modells erarbeiten die Kantone in Zusammenarbeit mit ihren Gemeinden  jeweils alle vier Jahre ein kantonales Integrationsprogramm (KIP) und bezeichnen  darin je Handlungsfeld konkrete operationalisierte Wirkungsziele und Indikatoren. Basierend auf dem KIP schliesst der Bund mit den Kantonen jeweils für vier Jahre eine Programmvereinbarung ab, worin die Schwerpunktthemen und - wenn bekannt - bereits konkrete Umsetzungsmassnahmen benannt sind. Das Fördermodell sieht vor, dass der Förderbeitrag des Bundes der Höhe der Gesamtinvestitionen von Kanton und Gemeinden entspricht.

Download (PDF): KIP 2014-2017

Ansprechperson Integration von Migrantinnen und Migranten: Lars Thoma

Abteilung Chancengleichheit

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