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Kinderbetreuungsgesetz

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In Appenzell Ausserrhoden gibt es keine gesetzlichen Grundlagen, welche den Kanton oder die Gemeinden hinsichtlich Kinderbetreuung im Vorschul- und Schulalter oder deren Finanzierung in die Pflicht nehmen. Diesen Mangel hat der Regierungsrat erkannt und den Auftrag zur Erarbeitung eines Gesetzes zur Förderung der Vereinbarkeit von Familien und Erwerbstätigkeit in Auftrag gegeben. 

Das neue Gesetz zur Förderung der familienergänzenden Kinderbetreuung (Kinderbetreuungsgesetz, KibeG) wurde am 26. September 2022 in 2. Lesung vom Kantonsrat mit einer überwiegenden Mehrheit gut geheissen. Das KibeG will mit einheitlichen und finanzierbaren familien- und schulergänzenden Betreuungsangeboten einen chancengerechten Zugang für alle Familien im Ausserrhoden schaffen, unabhängig von ihrem Wohnort. Dies bedingt die finanzielle Unterstützung der erwerbstätigen Eltern durch die öffentliche Hand, welche Gemeinden und Kanton in die Pflicht nimmt.

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Abteilung Chancengleichheit

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