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Tierhaltung

Wer Tiere hält oder betreut, muss sich an die Schweizerische Tierschutzgesetzgebung halten. Sie regelt den Umgang, die Haltung, und die Nutzung von Tiere sowie Eingriffe an ihnen.

Nutztiere

Haltung

Wer Nutztiere hält oder betreut, muss sich an die Schweizerische Tierschutzgesetzgebung halten. Sie regelt den Umgang, die Haltung, und die Nutzung von Tiere sowie Eingriffe an ihnen. Wertvolle Informationen zur Nutztierhaltung finden Sie unter www.nutztiere.ch.

Registrierung

Wer Nutztiere hält, muss die Haltung beim kantonalen Amt für Landwirtschaft registrieren lassen. Als Nutztiere gelten Klauentiere, Pferde und Geflügel. Auch kleine Hobby-Tierhaltungen wie z.B. Hühner oder Zwergziegen müssen registriert werden.

Ausbildung

Für die Haltung bestimmter Nutztiere muss zuerst ein Kurs (zum Beispiel ein Sachkundenachweis) besucht werden. Informationen dazu finden Sie unter www.nutztiere.ch.

Einfuhr

Nutztiere dürfen nur aus dem Ausland in die Schweiz verbracht werden, wenn ein ausländisches Veterinäramt ein Gesundheitszeugnis ausstellt und garantiert, dass die Tiere aus einem seuchenfreien Gebiet stammen. Wenn Sie vorhaben, ein Nutztier aus dem Ausland in die Schweiz einzuführen, informieren Sie sich unbedingt vorher über die Bedingungen und melden Sie sich beim Veterinäramt. Informationen dazu finden Sie auf der Internetseite des Bundesamts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen.

Heimtiere / Wildtiere

Haltung

Wer Tiere hält oder betreut, muss sich an die Schweizerische Tierschutzgesetzgebung halten. Sie regelt den Umgang, die Haltung, und die Nutzung von Tiere sowie Eingriffe an ihnen. Wertvolle Informationen zur Heim- und Wildtierhaltung finden Sie unter www.meinheimtier.ch.

Bewilligung

Für die Haltung einiger anspruchsvoller Tierarten (z.B. Frettchen, Grosspapageien, bestimmte Reptilien, etc.) wird eine Haltebewilligung vom Veterinäramt benötigt. Für die Haltung der meisten bewilligungspflichtigen Tiere ist eine vorgängige Ausbildung erforderlich. Informieren Sie sich vor der Anschaffung der Tiere beim Veterinäramt.

Einfuhr / Reisen

Die meisten Heimtiere können ohne seuchenpolizeiliche Bewilligung und Gesundheitszeugnis in die Schweiz einreisen. Spezielle Bedingungen gelten für Hunde, Katzen und Vögel. Informationen finden Sie auf der Internetseite des Bundesamts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen, wo auch eine Hilfe für das Reisen mit Hunden, Katzen und Frettchen verfügbar ist.

Bei einer Ausreise aus der Schweiz müssen Sie sich direkt bei den Behörden des Ziellandes über die dort geltenden Bestimmungen informieren. Informationen und Kontaktadressen finden Sie auf der Internetseite des Bundesamts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen.

Hunde

Haltung

Wer Hunde hält oder betreut, muss sich an die Schweizerische Tierschutzgesetzgebung halten. Sie regelt den Umgang, die Haltung, und die Nutzung von Tiere sowie Eingriffe an ihnen. Wertvolle Informationen zur Hundehaltung finden Sie unter www.meinheimtier.ch.

Hunde müssen sich in die Gesellschaft einfügen. Nur so ist ein friedliches Zusammenleben möglich. Dazu braucht es klare Vorschriften. Darum gibt es das Hundegesetz, welches den sicheren und verantwortungsbewussten Umgang mit Hunden bezweckt. Ein Hund muss jederzeit unter Kontrolle und Aufsicht sein. Er darf Menschen und Tiere nicht belästigen oder gefährden und kein fremdes Eigentum beschädigen. Informationen zur Hundehaltung im Kanton finden Sie unter www.ar.ch/hunde.

Kennzeichnung und Registrierung

Hunde müssen nach der Geburt mit einem Chip gekennzeichnet werden. Hunde und ihre Halter müssen auf der Hundedatenbank AMICUS registriert sein. Zusätzlich sind alle Hundehalter verpflichtet, ihr Hunde beim Veterinäramt zu melden. Informationen zur Hunderegistrierung finden Sie unter www.ar.ch/hunde.

Hundesteuer

Wer einen Hund hält, muss jährlich eine Hundesteuer entrichten. Die Hundesteuer wird vom Veterinäramt mittels Rechnung erhoben. Es stützt sich dabei auf die Daten aus der Hundedatenbank AMICUS. Die Hundesteuer beträgt pro Hund pro Jahr Fr. 100. Jeder weitere Hund desselben Halters kostet pro Jahr Fr. 200. Informationen zur Hundesteuer finden Sie unter www.ar.ch/hunde.

Einfuhr / Reisen

Damit Hunde in die Schweiz eingeführt werden können, müssen sie gechippt und gültig gegen Tollwut geimpft sein. Sie müssen von einem Heimtierpass begleitet sein. Bei Ländern mit einem Tollwut-Risiko (z.B. Türkei, Serbien, Ägypten) gelten strengere Vorschriften. Hunde, die aus Ländern mit Tollwutrisiko einreisen, benötigen spezielle Untersuchungen und eine Einfuhrbewilligung. Dies gilt auch für Schweizer Hunde, die nach den Ferien im Ausland wieder in die Schweiz zurückreisen. Informieren Sie sich unbedingt frühzeitig auf der Internetseite des Bundesamts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen.

Nach der Einfuhr müssen Sie Ihren Hund bei einer Tierärztin bzw. einem Tierarzt in der Hundedatenbank AMICUS registrieren lassen.

Bei einer Ausreise aus der Schweiz müssen Sie sich direkt bei den Behörden des Ziellandes über die dort geltenden Bestimmungen informieren. Informationen und Kontaktadressen finden Sie auf der Internetseite des Bundesamts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen.

Zusätzliche Informationen

Informationsstelle Integration INFI

Amt für Soziales
Kasernenstrasse 17
9102 Herisau

T: +41 353 64 61

infi@ar.ch

Standort

 

Kontaktperson: Evelina Brecht, Fachperson Informationsstelle Integration

Weitere Informationen zur Informationsstelle Integration INFI hier

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