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Erwerbstätigkeit

Asylsuchende unterliegen während den ersten drei Monaten des Asylverfahrens einem generellen Arbeitsverbot. Erhalten sie in dieser Zeit einen negativen Asylentscheid mit einer Wegweisung aus der Schweiz, gilt dieses Arbeitsverbot in Appenzell Ausserrhoden zusätzliche drei Monate. Nach Ablauf dieser Wartefrist ist die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit grundsätzlich möglich. Bei der Stellensuche haben Schweizerbürgerinnen und –bürger, Migrantinnen und Migranten mit Niederlassungs- oder Aufenthaltsbewilligung aber Vorrang. Vorläufig Aufgenommene hingegen haben wie die Migrantinnen und Migranten mit einer Jahresaufenthaltsbewilligung Zugang zum Arbeitsmarkt. In jedem Fall muss vor dem Stellenantritt aber eine Arbeitsbewilligung des kantonalen Migrationsamtes eingeholt werden.