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Bienen

Mitte April 2017 wurden im St. Galler Rheintal ein Fall von Faulbrut und ein Fall von Sauerbrut entdeckt. Im Umkreis von einem bzw. zwei Kilometern bestehen Sperrgebiete, welche bis in den Bezirk Oberegg und die Gemeinde Reute hineinreichen.

Mitte Mai 2017 wurde in Herisau ein Fall von Sauerbrut entdeckt. Das Sperrgebiet misst einen Kilometer und befindet sich in Herisau und St. Gallen.

Im Juni 2017 wurden dem Veterinäramt drei weitere Sauerbrutfälle gemeldet. Die Sperrgebiete messen einen Kilometer, zwei befinden sich zwischen Hundwil und Stein und eines im Speicher.

Mithilfe zur Eindämmung der Sauer- und Faulbrut

Bienenseuchen lassen sich nur eindämmen und unter Kontrolle bringen, wenn die Imker Ihre gesetzlichen Pflichten einhalten und die Bekämpfungsmassnahmen mittragen:

  • Kontrollieren Sie Ihre Bienenvölker in regelmässigen Abständen sorgfältig auf mögliche Anzeichen von Sauerbrut und anderen Krankheiten. Melden Sie verdächtige Symptome unverzüglich Ihrem Bieneninspektor oder Ihrer Bieneninspektorin.

  • Halten Sie Ihre Geräte, Kästen etc. durch regelmässige Reinigung und Desinfektion sauber. Das hemmt die Übertragung von Krankheitserreger auf gesunde Völker.

  • Melden Sie dem Bieneninspektor, wenn Sie in Ihrer Umgebung unbekannte Bienenstände entdecken.

  • Bevor Bienen in einen anderen Inspektionskreis verbracht werden, muss der Imker oder die Imkerin dies dem Bieneninspektor des alten sowie des neuen Standorts melden. Der Bieneninspektor des alten Standorts führt nötigenfalls eine Gesundheitskontrolle durch. Das Verstellen von Begattungseinheiten auf Belegstationen muss nicht gemeldet werden.

  • Wer Bienenvölker hält, kauft, verkauft oder verstellt, hat eine Bestandeskontrolle zu führen. In die Bestandeskontrolle sind alle Zu- und Abgänge einzutragen. Zusätzlich sind die Standorte der Völker und die Verstelldaten festzuhalten. Den Vollzugsorganen ist auf Verlangen jederzeit Einsicht in die Bestandeskontrolle zu gewähren.

  • Die Bestandeskontrollen sind während 3 Jahren aufzubewahren. Die Bienenstände sind mit der abgegebenen Stand-Nummer zu beschriften.

Weitere Informationen

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage des BLV und bei den zuständigen Bieneninspektoren.