Bienen

Am 22. August 2018 wurde in einem Bienenstand in Herisau die Bösartige Sauerbrut entdeckt. Der betroffene Bienenstand wurde gesperrt, im Umkreis von einem Kilometer besteht ein Sperrgebiet.

Die Sperrgebiete aus letztjährigen Sauerbrutfällen im St. Galler Rheintal bestehen noch immer. Betroffen sind momentan die Gemeinde Reute und der Bezirk Oberegg.

Das Sauerbrut-Sperrgebiet in Teufen von Ende April 2018 konnte aufgehoben werden.

Sperrgebiete wegen Faulbrut und Sauerbrut in beiden Appenzell

Mithilfe zur Eindämmung der Sauer- und Faulbrut

Bienenseuchen lassen sich nur eindämmen und unter Kontrolle bringen, wenn die Imker Ihre gesetzlichen Pflichten einhalten und die Bekämpfungsmassnahmen mittragen:

  • Kontrollieren Sie Ihre Bienenvölker in regelmässigen Abständen sorgfältig auf mögliche Anzeichen von Sauerbrut und anderen Krankheiten. Melden Sie verdächtige Symptome unverzüglich Ihrem Bieneninspektor oder Ihrer Bieneninspektorin.

  • Halten Sie Ihre Geräte, Kästen etc. durch regelmässige Reinigung und Desinfektion sauber. Das hemmt die Übertragung von Krankheitserreger auf gesunde Völker.

  • Melden Sie dem Bieneninspektor, wenn Sie in Ihrer Umgebung unbekannte Bienenstände entdecken.

  • Bevor Bienen in einen anderen Inspektionskreis verbracht werden, muss der Imker oder die Imkerin dies dem Bieneninspektor des alten sowie des neuen Standorts melden. Der Bieneninspektor des alten Standorts führt nötigenfalls eine Gesundheitskontrolle durch. Das Verstellen von Begattungseinheiten auf Belegstationen muss nicht gemeldet werden.

  • Wer Bienenvölker hält, kauft, verkauft oder verstellt, hat eine Bestandeskontrolle zu führen. In die Bestandeskontrolle sind alle Zu- und Abgänge einzutragen. Zusätzlich sind die Standorte der Völker und die Verstelldaten festzuhalten. Den Vollzugsorganen ist auf Verlangen jederzeit Einsicht in die Bestandeskontrolle zu gewähren.

  • Die Bestandeskontrollen sind während 3 Jahren aufzubewahren. Die Bienenstände sind mit der abgegebenen Stand-Nummer zu beschriften.

Weitere Informationen

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage des BLV und bei den zuständigen Bieneninspektoren.