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News aus dem Amt

Ventilklausel für Erwerbstätige aus Bulgarien und Rumänien (EU-2)

Der Bundesrat hat am 10. Mai 2017 beschlossen, die im Freizügigkeitsabkommen (FZA) vorgesehene Ventilklausel1 für Personen aus Rumänien und Bulgarien (EU-2) anzurufen. Diese Massnahme tritt am 1. Juni 2017 in Kraft und ist vorerst auf ein Jahr begrenzt. In den nächsten 12 Monaten haben EU-2-Staatsangehörige daher nur beschränkt Zugang zum Schweizer Arbeitsmarkt, wenn sie im Rahmen einer Aufenthaltsbewilligung B eine Erwerbstätigkeit aufnehmen wollen.

Änderung in der Praxis:

- Die Aufenthaltsbewilligungen B, die an EU-2-Staatsangehörige erteilt werden sind ab 1. Juni 2017 bis 31.05.2018 kontingentiert

- Die Erwerbstätigkeit darf erst aufgenommen werden bzw. der Stellenantritt erst erfolgen, wenn die Aufenthaltsbewilligung B vorliegt

 

Es ist zu beachten, dass nur die Zulassung von Erwerbstätige aus der EU-2 mit einem überjährigen oder unbefristeten Arbeitsvertrag (Aufenthaltsbewilligung B) von dieser Massnahme betroffen sind.

 

 

 

1 Die im FZA vorgesehene Ventilklausel erlaubt es der Schweiz, für einen befristeten Zeitraum einseitig wieder Kontingente einzuführen, wenn die im Abkommen vorgesehenen quantitativen Voraussetzungen erfüllt sind.

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