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Rechtliche Grundlagen

Das neue Kindes- und Erwachsenenschutzrecht

Das geltende Vormundschaftsrecht des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (ZGB) ist seit dem Inkrafttreten im Jahre 1912 praktisch unverändert geblieben. Die Bundesversammlung hat Ende 2008 einer umfangreichen Änderung des ZGB zum Erwachsenenschutz, zum Personenrecht und zum Kindesrecht zugestimmt. Das neue Recht ist per 1. Januar 2013 in Kraft getreten. Im Kanton Appenzell Ausserrhoden regelt das Einführungsgesetz zum ZGB die Umsetzungsdetails.

Ziele des Kindes- und Erwachsenenschutzrechts sind unter anderem die Förderung des Selbstbestimmungsrechts (Vorsorgeauftrag und Patientenverfügung), die Stärkung der Solidarität in der Familie, massgeschneiderte Massnahmen für Erwachsene durch verschiedene Arten von Beistandschaften sowie besserer Schutz von Personen in Heimen und bei der Fürsorgerischen Unterbringung.

Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde

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