Einrichtungen für Menschen mit Behinderung

Behinderung hat viele Facetten. Die Weltgesundheitsorganisation WHO bezeichnet Behinderung als ungünstige Wechselwirkung zwischen einer Person, ihren Körperfunktionen und ihrem Umfeld. Diese ungünstige Wechselwirkung zeigt sich auf verschiedenen Ebenen. Menschen mit Behinderung sollen ihr Leben in Eigenverantwortung und Selbstbestimmung bewältigen und gestalten können.

In Appenzell Ausserrhoden bieten verschiedene Trägerschaften ein vielfältiges Angebot an stationären Wohnangeboten und Tagesstrukturen an.

Aktuelles

Erstes Kooperationsforum für Einrichtungen und Organisationen im Bereich Behinderung in Appenzell Ausserrhoden

Am Dienstag, 12. November 2019, fand das erste Kooperationsforum mit Vertreterinnen und Vertretern aus fast allen Einrichtungen und Organisationen des Kantons im ambulanten und stationären Bereich für Menschen mit Behinderung statt.

Im Fokus standen an diesem Nachmittag Teilhabe, Mitbestimmung und selbstbestimmtes Leben von Menschen mit Behinderung in den Bereichen Wohnen, Arbeit und Gesellschaft. In Kleingruppen wurden der Handlungsbedarf und mögliche Kooperationsfelder besprochen.

Dr. Simon Meier, Mitautor des "Wirkungsbericht Behindertenpolitik" des Kantons St.Gallen und Moderator am Kooperationsforum, erläuterte in seinem Fazit aus dem Wirkungsbericht den Handlungsbedarf bei den Übergängen in den Bereichen Wohnen und Arbeit. Der von Verena Baumgartner vorgestellte "Aktionsplan UN-BRK 2019–2023", welcher von den drei Verbänden INSOS, CURAVIVA und VHAS erarbeitet worden ist, bietet einen Orientierungswert für die Einrichtungen bei der Umsetzung der UNO-BRK.

Die Einrichtungen und Organisationen waren eingeladen, aktuelle Projekte vorzustellen, welche die Teilhabe, Mitbestimmung und ein selbstbestimmtes Leben im Sinne der UNO-BRK in verstärktem Masse ermöglichen. Christoph Härter, Geschäftsleiter Verein dreischiibe, und Bruno Schnellmann, Co-Leiter Regionalstelle Ostschweiz Stiftung Profil, präsentierten ihre beiden Projekte "Erfahrungscoach" und "inclusiv job design".

Mit dem ersten Kooperationsforum zeigten sich sowohl das Amt für Soziales als Veranstalter als auch die Teilnehmenden zufrieden, weshalb bereits der nächste Termin am 10. November 2020 festgelegt wurde.

Präsentation Kooperationsforum vom 12. November 2019

Aufsicht

Grafische Darstellung der Aufsicht

Die Aufsicht trägt dazu bei, das Wohl und den Schutz von Menschen mit Behinderung, die auf institutionelle Unterstützung angewiesen sind, zu gewährleisten. Neben den betroffenen Menschen mit Behinderung tragen verschiedene Beteiligte Verantwortung dafür. Aufsicht bedingt ein Zusammenwirken der verschiedenen Akteure. Aufgabe aller Aufsichtsebenen ist es, sich für die Lebens-, Arbeits- und Betreuungsqualität in der Einrichtung einzusetzen, allfällige Mängel zu erkennen und, wenn nötig, unverzüglich zu handeln.

Die Aufsicht wird in den Richtlinien zur Basisqualität beschrieben.