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Meldeverfahren für kurzfristige Tätigkeit

Grundsätzlich besteht eine Bewilligungspflicht für jede in der Schweiz ausgeübte Erwerbstätigkeit ausländischer Personen oder Unternehmen mit Sitz im Ausland.

Das Abkommen über die Personenfreizügigkeit sieht jedoch vor, dass die Ausübung einer Erwerbstätigkeit von höchstens drei Monaten oder 90 Tagen innerhalb eines Kalenderjahres gestützt auf eine einfache Voranmeldung zulässig ist. In diesem Fall wird keine Bewilligung benötigt.

Zuständig für Meldeverfahren ist das kantonale Arbeitsinspektorat.

Thema: Meldeverfahren und Entsendung


Bewilligungsverfahren

Im Sinne des Freizügigkeitsabkommens wird für eine Erwerbstätigkeit von mehr als drei Monaten bzw. 90 Tagen Dauer innerhalb eines Kalenderjahres eine Aufenthaltsbewilligung benötigt. Die Ausübung einer Erwerbstätigkeit untersteht nach wie vor der Pflicht zur Einholung der entsprechenden Bewilligung vor dem Beginn der Tätigkeit. Eine Garantie für die Erteilung der Bewilligung kann aber nicht gegeben werden. Es besteht kein Rechtsanspruch auf die Erteilung einer Bewilligung.

Einzureichen sind: Gesuch Ausländerbewilligung A1, Entsendebestätigung, Kopie Arbeitsbestätigung, Kopie Reisepass

Formulare 

Bewilligungspraxis Au-pair aus Drittstaaten

Der Bundesrat hat am 28. November 2014 eine Teilrevision der Verordnung über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit (VZAE) verabschiedet, welche seit dem 1. Januar 2015 in Kraft ist. Mit der Teilrevision wurden die Höchstzahlen für gut qualifizierte Arbeitskräfte aus Ländern ausserhalb der EU/EFTA gekürzt.

Der Kanton Appenzell Ausserrhoden hat im Hinblick auf das gesamtwirtschaftliche Interesse entschieden, keine Au-pairs aus Drittstaaten zulasten der Kontingente zum Arbeitsmarkt mehr zuzulassen. Zukünftig können nur noch Bewilligungen für Au-pairs aus EU/EFTA-Staaten erteilt werden.

Projektmitarbeitende und Dienstleistungserbringer

Thema: Projektmitarbeitende und Dienstleistungserbringer
siehe (Anhang zu Ziffer 4.7.1.2 und Ziffer 4.8.2.3)

Erotikgewerbe

Für Personen aus Drittstaaten ist die Erwerbstätigkeit als Cabaret-Tänzerin in der Schweiz seit dem 1. Januar 2016 nicht mehr möglich. Art. 34 Verordnung über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit (VZAE) wurde aufgehoben.

Thema: Aufhebung Cabaret-Tänzerinnen-Statut 

 

 

Amt für Wirtschaft und Arbeit

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