Inhalt

Energie- und Stromverbrauch

verschiedene Broschüren zum Thema Strom

Appenzell Ausserrhoden befindet sich auf dem Weg in eine möglichst effiziente, erneuerbare und regionale Energieversorgung – mit (noch) kleinen, aber zielgerichteten Schritten.

Um einen Beitrag für einen geordneten Ausstieg aus der Kernenergie zu leisten und die Abhängigkeit von den fossilen Energieträgern zu senken, hat sich Appenzell Ausserrhoden das Ziel gesetzt, den Pro-Kopf-Stromverbrauch von 2017 bis 2025 um 6 % zu senken. Gleichzeitig soll die "eigene" Stromproduktion aus neuen erneuerbaren Energiequellen deutlich ausgebaut werden (vgl. Energiekonzept 2017-2025).

Energieverbrauch

Nach wie vor stammt der grösste Teil der im Kanton verbrauchten Energie aus nicht erneuerbaren und nicht regional verfügbaren Energiequellen (Erdöl, Erdgas und Uran resp. Kernkraft). Der Anteil der erneuerbaren Energien ist noch gering, aber der Trend zeigt ganz klar nach oben.

Weitere Informationen zum Energieverbrauch, zum Potenzial für die "eigene", erneuerbare Strom- resp. Wärmeproduktion, zum kantonalen Förderprogramm etc. sind in der Broschüre Energiestatistik 2011 aufgeführt.

1 Gigawattstunde =  1’000 Megawattstunden (MWh) = 1 Mio. Kilowattstunden (kWh)
1 GWh Energie ≈ 100'000 Liter Heizöl

In diesem Diagramm "Ausserrhoder Energieverbrauch 2011" wird grafisch aufgezeigt wie der Energieverbrauch aufgeteilt ist. 37% Erdöltreibstoffe, 11% Erdgas, 22% Heizöl, 21% Elektrizität und 9% erneuerbare Energie. Von diesen 9% erneuerbare Energie sind

Stromverbrauch 2018

Der Ausserrhoder Stromverbrauch blieb gegenüber dem Vorjahr praktisch unverändert – er sank um 0.3 GWh bzw. 0.08% auf 322 GWh. Damit hat sich der Stromverbrauch seit 2011 bei rund 5'800 kWh pro Ausserrhoderin und Ausserrhoder eingependelt. Dies lässt den Schluss zu, dass die zunehmende Elektrifizierung der Haushalte (Wärmepumpenheizungen, Geräte, E-Mobilität) durch Effizienzmassnahmen kompensiert werden konnten. Die leichten Schwankungen sind hauptsächlich der Witterung zuzuschreiben (Heizgradtage).

Diagramm das zu den Schlussfolgerungen oben führt

Stromproduktion 2018

Wie bereits 2017 stammte auch 2018 nur jede 12. Kilowattstunde des Ausserrhoder Gesamtstromverbrauchs aus 'eigenen' Stromproduktionsanlagen. Die Ausserrhoder Wasserkraftwerke produzierten aufgrund des trockenen Sommers 2018 so wenig Strom wie seit langem nicht mehr. Umso erfreulicher ist der ungebrochene Trend zur wachsenden Ausserrhoder Solarstromproduktion: Von Von 2011 bis 2018 nahm die Jahresproduktion durchschnittlich um 1 bis 2 GWh pro Jahr zu – von knapp 0.7 auf gut 11 GWh. Damit baut Solarstrom seine Spitzenposition in der 'eigenen' erneuerbaren Stromproduktion weiter aus, gefolgt von Ausserrhoder Strom aus Biomasse (inkl. Holz) und Wasserkraft.

Diagramm das zu den Schlussfolgerungen oben führt

Jährlicher Stromverbrauch und -produktion je Ausserrhoder Gemeinde (Statistik)

Weitere Zahlen zum jährlichen Stromverbrauch und zur jährlichen Stromproduktion 2011 bis 2018 je Ausserrhoder Gemeinde sind in folgenden Tabellen zu finden:

Stromstatistik AR 2018

Stromstatistik AR 2017

Stromstatistik AR 2016

Stromstatistik AR 2015
Stromstatistik AR 2014
Stromstatistik AR 2013
Stromstatistik AR 2011

Zusätzliche Informationen

Amt für Umwelt

Kasernenstrasse 17A
9102 Herisau
T: +41 71 353 65 35

Neutrale Energieberatung

Logo Energie AR / AI

Tel. +41 71 353 09 49 – Mailanfrage
Link